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19.12.2012
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Umfragen

FDP klettert auf fünf Prozent

Die krisengeplagte FDP kann für die Bundestagswahl im kommenden Jahr wieder Hoffnung schöpfen: In zwei Umfragen sind die Liberalen jetzt bei fünf Prozent gelandet - das würde für den Wiedereinzug ins Parlament reichen.

Berlin - Fünf Prozent, nicht mehr und nicht weniger, aber selbst das ist für die FDP derzeit eine gute Botschaft. In zwei bundesweiten Umfragen - dem Forsa-Wahltrend von "Stern" und RTL sowie einer Insa-Erhebung für die "Bild"-Zeitung - liegen die Liberalen wieder auf der entscheidenden Fünf-Prozent-Grenze in der Wählergunst.

Im Forsa-Wahltrend konnte sich die Partei um einen Punkt verbessern. Dies ist nach Angaben des Meinungsforschungsinstituts Forsa ihr bester Wert seit Mitte September. Die FDP würde es mit diesem Ergebnis zwar erneut in den Bundestag schaffen, allerdings hätten weder eine schwarz-gelbe Koalition noch Rot-Grün eine Mehrheit.

Entscheidend aus Sicht der FDP ist allerdings, ob dieses leichte bundesweite Plus bedeutet, dass die Partei auch am 20. Januar in Niedersachsen den Einzug in den Landtag schaffen könnte. Wohl nur dann hätte Ministerpräsident David McAllister (CDU) eine Chance im Amt zu bleiben. Nach der letzten Umfrage für Niedersachsen zeichnet sich dort aber ein Drei-Parteien-Parlament ab, weil laut ZDF-Politbarometer sowohl FDP, Linkspartei als auch Piraten an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Das Ergebnis wäre eine rot-grüne Landesregierung. "Der jetzige Bundestrend bedeutet aber auch Bewegung für Niedersachsen", sagte FDP-Landeschef Stefan Birkner am Mittwoch.

McAllister hatte nach Reuters-Informationen am Montag in der CDU-Präsidiumssitzung betont, er sei "ganz sicher", dass die FDP in den Landtag einziehen werde. Eine Zweitstimmenkampagne lehnte der CDU-Landeschef bereits mehrfach ab und wirbt in einem neuen Anschreiben an Wähler mit dem Slogan: "Beide Stimmen für die CDU".

hen/Reuters

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