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02.02.2013
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Piratin Marina Weisband

"Wir brauchen 20 Jahre, um die Welt zu verändern"

picture alliance / dpa

Piratin Weisband im Wahlkampf (Archivbild): "Unsere Medienarbeit ist zu verbessern"

Die Partei ist ihr egal, auf das Ziel kommt es an: Piraten-Ikone Marina Weisband erklärt Tübinger Studenten im Interview, wie sie die Demokratie revolutionieren will - auch wenn sie die Bürger damit zurzeit noch "total überfordert".

Frage: Frau Weisband, wir sind uns noch nie zuvor begegnet, und doch wissen wir bereits alles über Sie.

Weisband: Der Eindruck täuscht, aber er entsteht leicht, wenn man so viel von sich preisgibt, wie ich es tue.

Frage: Wir wissen von Ihrem ersten Kuss am Berliner Ostbahnhof und dass Sie Vampire mögen. Wir wissen, wie Ihr Freund heißt und dass Sie Panikattacken hatten - und das alles aus dem Netz. Finden Sie das nicht unheimlich?

Weisband: Nein. Ich überlege mir immer sehr genau, was ich ins Netz stelle. Ich finde es schön, Erfahrungen zu teilen, und weiß, dass ich mit meinen Statements oft schon anderen Menschen geholfen habe. Wenn ich schreibe: "Ja, ich hatte Panikattacken. Es war ganz furchtbar, aber ich hab's überstanden, und jetzt liebe ich meinen Job", dann macht die Aussage anderen Menschen Mut.

Frage: Wie reagieren Sie auf indiskrete Fragen nach Ihrem Privatleben?

Weisband: Ganz einfach: Ich beantworte sie nicht. Talkshowmoderatoren beispielsweise müssen ihren Gästen immer so viel entlocken, wie nur irgendwie möglich. Markus Lanz würde ich zutrauen, dass er fragt: "Wann hatten Sie das letzte Mal Sex?" Dann würde ich antworten: "Geht Sie nichts an!" Ich habe für mich klare Grenzen, wie viel ich von mir preisgebe.

Frage: Offenbar halten Sie die Grenze zwischen der Politikerin und der Privatperson Marina Weisband aber ziemlich durchlässig. Muss ein moderner Politiker das tun?

Weisband: Nicht zwangsläufig, aber es hilft der Sache ein wenig. Die Entscheidung, meinen Privat-Account bei Twitter beizubehalten, war für mich eine Grundsatzentscheidung. Ich habe mir vorgenommen, nicht zwischen mir als Mensch und als Politikerin zu trennen. In Zukunft brauchen wir die Trennung zwischen Privat und Politik hoffentlich nicht mehr. Ich glaube, Politiker würden weniger angefeindet und beleidigt werden, wenn allen Bürgern und Journalisten klar wäre, dass sie auch einfach nur Menschen mit Gefühlen sind. Politiker müssen immer stark wirken und das lässt die Menschen glauben, sie hätten keine emotionalen Bedürfnisse. Es ist ein Teufelskreis.

"Alles ist möglich"

Frage: Sie wurden schon des Öfteren im Internet beschimpft. Wie gehen Sie damit um?

Weisband: Ich habe nichts gegen scharfe, politisch motivierte Kritik. Aber es gibt echte Angriffe auf mich als Person, die mich verletzen. "Arschkuh" ist so ein Beispiel. Ich musste auch schon Sachen lesen wie: "Zieh dich aus!" oder: "Wenn die sich mal die Nase machen lassen würde, würde ich sie auch wählen." Das ist sehr verletzend.

Frage: Sie haben gesagt, Demokratie sollte etwas sein, "das jeder Bürger nachmittags am Computer in zehn Minuten erledigen kann". Wie soll diese Wohnzimmer-Politik bei so komplexen Themen wie der Energiewende oder der Euro-Krise konkret funktionieren? Wie sollen Gesetze vorbereitet und demokratisch legitimiert werden ohne die Mechanismen des Parlaments?

Weisband: Also ich bin persönlich noch nicht so weit, die parlamentarische Demokratie in Frage zu stellen. Ich möchte sie erst mal beibehalten, weil das Konzept an sich gut ist, aber viel mehr Beteiligung und Transparenz braucht. In meiner Utopie bekommen die Bürger bei Themen wie der Energiewende oder der Euro-Krise die relevanten Informationen schon viel früher als jetzt, nämlich bevor sich ein Problem zur Krise ausgewachsen hat. Sie erfahren frühzeitig, was im Parlament zur Abstimmung steht und jede Partei stellt ihren politischen Lösungsvorschlag ins Internet, so wie wir Piraten es mithilfe des LiquidFeedback schon heute tun. Dann kann jeder Bürger seine Meinung dazu äußern. Wer sich mit dem Thema nicht auskennt oder sich nicht einarbeiten will, kann seine Stimme an jemanden delegieren, der kompetent ist oder an jemanden, der seinerseits einen Experten kennt. Wir schaffen also im Prinzip Stimm-Netzwerke, deren Knotenpunkte Experten sind.

Frage: Nun kann ja kaum ein Normalbürger zu Hause nach Feierabend mal eben beurteilen, wie der Euro-Rettungsschirm im Einzelnen funktioniert. Es würde also zwangsläufig häufig zu einer Stimmendelegation kommen. Und Sie hätten wieder eine Handvoll von Experten, die Entscheidungen steuern. Wo läge der Unterschied zum bestehenden System?

Weisband: Im Moment delegieren alle Bürger ihre Stimme für vier Jahre an ein paar Politiker. Und sie können sie vier Jahre lang nicht zurückbekommen! In unserem System dagegen kann man seine Stimme jederzeit zurücknehmen und man kann sie natürlich auch immer selbst einsetzen - wenn man will. Wer die Experten sind und wie lange sie ihre Macht haben, entscheidet jeder mit. Das ist der Unterschied zu dieser heutigen Oligarchie, zu dieser Expertokratie.

Frage: Unser Einwand ist, dass Sie die Bürger heillos überfordern, wenn Sie verlangen, dass alle sich äußern und politisch mitwirken sollen.

Weisband: Definitiv. Zurzeit überfordere ich die Bürger total, und wir würden alle im Chaos versinken, wenn wir dieses System jetzt schon einsetzen würden. Aber Menschen ändern sich. Menschen sind klug und haben das Potential, unglaublich viel zu begreifen und zu lernen.

Frage: Ist das nicht utopisch?

Weisband: Natürlich muss sich dafür die Gesellschaft ändern. Wir müssen das Bildungssystem verbessern, wir müssen die Medienlandschaft verändern, damit die Menschen mehr Information bekommen und nicht nur oberflächliche Unterhaltung rezipieren, wie sie leider auch von den Öffentlich-Rechtlichen zuhauf produziert wird. Aber es ist alles möglich! Wir leben in einer Demokratie und an jeder zweiten Ecke begegnet mir das Argument: "Wir können den Menschen doch gar nicht vertrauen". Wenn wir Menschen nicht vertrauen, wieso leben wir dann in einer Demokratie? Dann brauchen wir eine Monarchie!

Frage: Mal ganz realistisch: Wie lange brauchen Sie schätzungsweise für Ihre Weltveränderung?

Weisband: 20 Jahre. So lange wird es wahrscheinlich noch dauern, bis wir das neue System etabliert haben. Aus diesem Grund ist mein Hauptthema Bildung. Ich bin Bildungspolitikerin. Bildung ist die Basis aller Dinge. Ich bin überzeugt: Ohne eine bessere Bildung können wir das ganze Piraten-Parteiprogramm vergessen. Heutzutage hat jedes Kind mit einem iPhone Zugang zu mehr Information, als Präsident Bill Clinton seiner Zeit. Das setzt jeden Menschen in eine ganz neue Verantwortung. Wenn jeder mehr Freiheiten hat, kann jeder potentiell glücklicher werden. Genau das ist das Ziel von Politik: Wir wollen, dass alle Menschen glücklich werden!

Frage: Das ist Ihr Ziel?

Weisband: Absolut! Es ist ein verdammt weiter Weg und ich verlange vom Bürger ganz schön viel, das ist mir klar. Man glaubt immer, ich kämpfe für den Bürger. Dabei bin ich gar nicht sicher, ob die Leute mir später so dankbar dafür sein werden. Ich will ihnen ein großes Stück Verantwortung auf die Schultern legen. Aber es lohnt sich.

Frage: Mit ganz ähnlichen Intentionen starteten vor über 30 Jahren die Grünen. Ist Ihnen klar, dass Joschka Fischer so gesehen auch mal Pirat war?

Weisband: Ich denke, die Grünen hatten die Idee mit der Basisdemokratie ein bisschen zu früh, denn sie hatten noch kein Internet. Das machte es für sie enorm schwierig, diese Basisdemokratie rein organisatorisch umzusetzen. Deshalb sind sie irgendwann davon abgerückt.

Frage: Nur: Die Grünen sind heute angepasst, eine staatstragende Partei und ebenso hierarchisch organisiert wie die anderen Parteien. Wieso glauben Sie, dass Ihnen dieses Schicksal erspart bleibt?

Weisband: Auf einen Versuch kommt es an. Und wir können es jetzt noch mal mit neuen Mitteln probieren. Die Idee scheint ja nicht so schlecht gewesen zu sein.

Frage: Der Publizist Michael Spreng hat die Piraten wegen ihres Standardsatzes "Dazu haben wir noch keine Position" als "Gummiwand-Partei" bezeichnet, an der alle Kritik abprallt. Wir finden: Er hat Recht.

Weisband: Das mag derzeit bei den Themen Wirtschaft und Außenpolitik noch zutreffen. Wenn wir mit unserem jetzigen Parteiprogramm zur Wahl antreten würden, könnte man uns dafür zu Recht kritisieren. Aber bis zur Bundestagwahl wird es, mit Blick auf die wichtigen Punkte, vollständig sein. Übrigens fragen Journalisten am liebsten nach Positionen, die wir noch nicht gefunden haben, aber nie nach solchen, die wir schon lange geklärt haben. Insofern ist Sprengs Vorwurf ein bisschen scheinheilig.

Frage: Die Piraten gelten als "Anders-Partei" schlechthin, als politisches Experiment. Wie lange ist diese Andersartigkeit, dieses Experimentelle noch erfolgreich?

Weisband: Jede junge Partei ist zunächst eine "Anders-Partei". Ihr Erfolg bemisst sich daran, inwiefern sie die Gesellschaft verändern kann. Parteien sind schließlich Mittel der Gesellschaft zur Selbstveränderung und Evolution. Das gilt auch für uns, wir sind aber nur so erfolgreich, wie es die Menschen zulassen.

Frage: Was, wenn Sie bei Ihrem Feldzug scheitern?

Weisband: Ich habe keine Angst davor zu scheitern. Mein Herzensanliegen ist nicht unsere Partei. Die Piraten als solche sind mir egal. Wir wollen 2013 kein Turnier gewinnen. Politik ist kein Fußballspiel. Wir wollen etwas verändern, und wenn wir das nicht schaffen, braucht es uns nicht.

Frage: Sehen Sie keine Notwendigkeit für die Piraten, sich zu professionalisieren?

Weisband: Doch, die sehe ich schon. Aber es ist ein zweischneidiges Schwert. Natürlich ist unsere Medienarbeit zu verbessern. Wir brauchen zum Beispiel dringend einen knalligen Slogan. Andererseits möchte ich aber kein Medientraining für Politiker, da wird zu viel Ehrliches versteckt. Ich muss zeigen dürfen, dass ich nervös bin, wenn mich das "heute-journal" interviewt.

Frage: Sie fühlten sich von Ihrer Partei als Aushängeschild, "Lichtgestalt" und "Religionsfigur" missbraucht. Entsprach es nicht in Wahrheit Ihrem eigenen Kalkül, als Deutschlands schönste Piratenbraut Aufmerksamkeit auf sich und die Partei zu ziehen?

Weisband: Das ist ein absurder Vorwurf, der eine Strategie unterstellt. Aber so war es überhaupt nicht. Das erste halbe Jahr im Vorstand habe ich nur innerparteilich gearbeitet, niemand kannte mich. Dass ich dann prominent wurde, haben mir einige Journalisten offen dadurch erklärt, dass ich gut vermarktbar sei: Eine junge Frau, die zwei gerade Sätze herausbringt, und dabei auch noch gut aussieht. Deswegen wurde der Scheinwerfer auf die junge Frau im Vorstand gerichtet. Meine Absicht war das nicht!

Frage: Können Sie sich nach den Erfahrungen der letzten beiden Jahre noch ein Leben ohne Politik vorstellen?

Weisband: Ich glaube nicht, auch wenn ich mich entschieden habe, bei der Bundestagswahl nicht anzutreten, sondern erst einmal mein Studium zu beenden. Aber natürlich werde ich beim Wahlkampf helfen.


Das Interview führten Johanna Katharina Herrmann und Florian Stocker. Es ist ein gekürzter Vorabdruck aus dem Buch von Bernhard Pörksen und Wolfgang Krischke (Hrsg.): "Die gehetzte Politik. Die neue Macht der Medien und Märkte". Es erscheint Anfang Februar im Herbert von Halem Verlag und kostet 19,80 Euro (erhältlich bei Amazon).

Gemeinsam mit Prof. Bernhard Pörksen (Medienwissenschaft, Universität Tübingen) und Dr. Wolfgang Krischke (Journalist, Sprachwissenschaftler) haben Tübinger Studierende das Gesprächsbuch "Die gehetzte Politik. Die neue Macht der Medien und Märkte" verfasst. Sie haben prominente Politiker interviewt, einflussreiche Journalisten und desillusionierte Skandalopfer befragt, mit PR-Beratern, Netzaktivisten und Kulturkritikern gesprochen. Zu Wort kommen: Finanzminister Wolfgang Schäuble, der Bestsellerautor Thilo Sarrazin, der Europa-Abgeordnete Daniel Cohn-Bendit, der Empört-Euch-Aktivist Stéphane Hessel, die Merkel-Kritikerin Gertrud Höhler, die Linke Sahra Wagenknecht, der Alt-Kommunarde Rainer Langhans, die Piraten-Politikerin Marina Weisband, der Philosoph Richard David Precht, der Ministerpräsident Winfried Kretschmann, die Fernsehjournalisten Marietta Slomka und Ulrich Deppendorf, der Unternehmer Carsten Maschmeyer und viele mehr.

Forum

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insgesamt 122 Beiträge
1. optional
kabeziheart 02.02.2013
Vollkommen richtig. Etablierte Parteien jeglicher Coleur sind mit Schuld an der gegenwärtigen Finanzkrise. Diese Parteien sind ideologisch am Ende. Viele Menschen müssen den Schleier den ihnen die Maintreammedien kolportieren [...]
Vollkommen richtig. Etablierte Parteien jeglicher Coleur sind mit Schuld an der gegenwärtigen Finanzkrise. Diese Parteien sind ideologisch am Ende. Viele Menschen müssen den Schleier den ihnen die Maintreammedien kolportieren zerreissen.
2.
vox veritas 02.02.2013
Aus Deutschland heraus wird sich gar nichts verändern. Dafür braucht man nämlich junge, dynamische Menschen. Da hier aber immer weniger Kinder zur Welt kommen, wird sich auch nichts (zum besseren?) verändern. Kinder [...]
Zitat von sysoppicture alliance / dpaDie Partei ist ihr egal, auf das Ziel kommt es an: Piraten-Ikone Marina Weisband erklärt Tübinger Studenten im Interview, wie sie die Demokratie revolutionieren will - auch wenn sie die Bürger damit zurzeit noch "total überfordert". http://www.spiegel.de/politik/deutschland/interview-wie-marina-weisband-die-demokratie-revolutionieren-will-a-880513.html
Aus Deutschland heraus wird sich gar nichts verändern. Dafür braucht man nämlich junge, dynamische Menschen. Da hier aber immer weniger Kinder zur Welt kommen, wird sich auch nichts (zum besseren?) verändern. Kinder sind die Zukunft. Viele Kinder, viel Zukunft. Keine Kinder, keine Zukunft. Alles bisher erreichte war also für die Katz, weil niemand das große Projekt fortführen wird.
3. In 20 Jahren die Welt verändern...
DiscoStu 02.02.2013
Was ist aber, wenn sich die Welt (oder zumindest ihr Rest) nicht verändern (lassen) will? Folgt dann der Zwang?
Was ist aber, wenn sich die Welt (oder zumindest ihr Rest) nicht verändern (lassen) will? Folgt dann der Zwang?
4. Die Welt verändert sich alle 15 Minuten
hh4 02.02.2013
Das sagt zumindest der Bayerische Rundfunk. Deshalb bringt er alle 15 Minuten auch immer das gleiche.
Das sagt zumindest der Bayerische Rundfunk. Deshalb bringt er alle 15 Minuten auch immer das gleiche.
5. Hatten wir schon einmal
rokitansky 02.02.2013
Nur 20 Jahre? Nein Danke! Solche "Piraten/Innen" brauchen wir bestimmt nicht. Man hüte sich vor Menschen die Visionen haben, sie sollten zum Arzt gehen. Unser Volk hat genug unter Visionären gelitten.
Zitat von sysoppicture alliance / dpaDie Partei ist ihr egal, auf das Ziel kommt es an: Piraten-Ikone Marina Weisband erklärt Tübinger Studenten im Interview, wie sie die Demokratie revolutionieren will - auch wenn sie die Bürger damit zurzeit noch "total überfordert". http://www.spiegel.de/politik/deutschland/interview-wie-marina-weisband-die-demokratie-revolutionieren-will-a-880513.html
Nur 20 Jahre? Nein Danke! Solche "Piraten/Innen" brauchen wir bestimmt nicht. Man hüte sich vor Menschen die Visionen haben, sie sollten zum Arzt gehen. Unser Volk hat genug unter Visionären gelitten.

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Zur Person

  • dapd
    Marina Weisband, 24, ist die bekannteste Piratin Deutschlands - obwohl die Münsteranerin das eigentlich gar nicht sein möchte. Vor gut sechs Monaten zog sie sie sich aus der Parteispitze zurück. "Ich stehe unter enormem Druck", sagte sie damals. Die Psychologie-Studentin sperrt sich gegen den Lebensentwurf einer Berufspolitikerin, den Alltag im Parlamentsbetrieb empfindet sie als abschreckend. Weisband gilt als mahnende und schlichtende Stimme der Piratenpartei - ihre Blogeinträge werden zehntausendfach geklickt.

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