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07.08.2013
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Kanzlerin

Merkel lässt Bericht über Rückzug dementieren

DPA

Angela Merkel: Rückzug nicht geplant

Die Bundesregierung hat eine Meldung über einen angeblichen Rückzug von Kanzlerin Merkel im Jahre 2016 dementiert. Der Bericht entbehre jeder Grundlage, stellte ein Sprecher klar.

Berlin - Angela Merkel hat einen "Stern"-Bericht umgehend dementieren lassen, wonach sie schon 2016 als Kanzlerin aufhören wolle. "Das entbehrt jeder Grundlage", sagte Vize-Regierungssprecher Georg Streiter am Mittwoch in Berlin.

Der "Stern" hatte berichtet, Merkel werde im Falle ihrer Wiederwahl nicht die volle Legislaturperiode bis 2017 im Amt bleiben, sondern sich 2016 zurückziehen. Das Blatt berief sich auf eigene Informationen. Merkel wolle sich angeblich einen Lebenstraum erfüllen - und mit ihrem Mann den Pan-American-Highway hinunterfahren. "Glauben Sie keinem Dementi", heißt es vorsorglich schon in dem Artikel.

Merkel hatte bereits im April klargestellt, im Falle eines Sieges bei der Bundestagswahl im September eine komplette weitere Amtszeit anzustreben. "Ich will die christlich-liberale Koalition fortsetzen, und ich will mich als Bundeskanzlerin in der ganzen nächsten Legislaturperiode weiterhin für unser Land und die Menschen einsetzen", sagte sie damals in einem Interview.

Anlass waren seinerzeit Spekulationen des "Bild"-Journalisten Nikolaus Blome, wonach die Kanzlerin ihr Amt im Jahr 2015 und damit vor ihrem 61. Geburtstag aufgeben könnte, sollte sie im Herbst erneut an die Regierungsspitze gewählt werden.

als/dpa/AFP

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insgesamt 24 Beiträge
1.
farid1979 07.08.2013
Schade, es wäre so schön gewesen, Merkel in naher Zukunft nicht mehr ertragen zu müssen. Meinen Traum kann ich mir leider nicht erfüllen, dafür nimmt mir die Regierung zuviel weg. Ich hoffe, das Merkel ihren Lebensabend mit [...]
Schade, es wäre so schön gewesen, Merkel in naher Zukunft nicht mehr ertragen zu müssen. Meinen Traum kann ich mir leider nicht erfüllen, dafür nimmt mir die Regierung zuviel weg. Ich hoffe, das Merkel ihren Lebensabend mit dem Geld der Steuerzahler schön gestalten kann.
2. Todbringende Saboteurin, die Milliardenschäden verursacht
hanfpiraten 07.08.2013
Merkel und Co. erzeugen durch gesundheitspolitisch kontraproduktive Drogenverbote mit voller Absicht unnötige Kriminalität, verfolgen Millionen Unschuldige und verursachen volkswirtschaftliche Schäden in Milliardenhöhe - um [...]
Merkel und Co. erzeugen durch gesundheitspolitisch kontraproduktive Drogenverbote mit voller Absicht unnötige Kriminalität, verfolgen Millionen Unschuldige und verursachen volkswirtschaftliche Schäden in Milliardenhöhe - um der Klientel Marktvorteile zu sichern und sich vor dem Hintergrund hausgemachter Gefahren als Beschützer zu gerieren, Rechte abzubauen, Resourcen zu verschwenden und die Bevölkerung zu überwachen. Seit Jahrzehnten sorgt diese Politik dafür, dass bei Polizei und Justiz ausschließlich Menschen eingestellt werden, die aus Sadismus, Eigennutz oder Ignoranz bereit sind, Unschuldige zu verfolgen. Dank Verboten bleiben nicht Millionen von Menschen einfach nüchtern, sondern werden allenfalls dem Alkohol, Tabak, Medikamenten, Forschungschemikalien, legalen Naturdrogen, "Schnüffelstoffen" etc. zugetrieben. Hinzu kommen im Falle der willkürlich illegalisierten Substanzen der Reiz des Verbotenen, die effektive Verunmöglichung von Jugendschutz und Schadensminimierung, Szenenbildung und finanzielle Anreize durch überhöhte Preise. Prohibition tötet und steht im Widerspruch zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung.
3. Viele Probleme...
fleurdesel 07.08.2013
...die Merkel seit Jahren nur aussitzt, werden ihr in der kommen Legislaturperiode - falls die CDU/CSU die Wahl gewinnt - gewaltig auf die Füsse fallen. Mag schon sein, dass sie dann aus „gesundheitlichen“ bzw. „privaten“ [...]
...die Merkel seit Jahren nur aussitzt, werden ihr in der kommen Legislaturperiode - falls die CDU/CSU die Wahl gewinnt - gewaltig auf die Füsse fallen. Mag schon sein, dass sie dann aus „gesundheitlichen“ bzw. „privaten“ Gründen ihr Amt niederlegt, um für das Chaos dann nicht verantwortlich zu sein. Bisher hat diese durchsichtige Taktik ja blendend funktioniert. Am fehlenden Problemlösungseifer der Kanzlerin wird sich auch nach der Wahl nichts ändern. Man bedenke, dass mehr als ein viertel Jahrhundert (Amtszeit Kohl und Merkel) in diesem Land nichts wesentliches geschehen ist. Keine Reformen, keine Pläne, keine Ziele, keine Visionen für die Zukunft. Aussitzen ist sträflicher Leichtsinn, sowohl für uns Bürger und Bürgerinnen, als auch für dieses Land. Ehrlich gesagt, weiss ich im Moment nicht, was ich mir mehr wünsche, dass Merkel abgewählt wird, oder dass sie die Suppe, die sie uns und dem Land eingebrockt hat, auch selbst auslöffeln muss. Aber ohne die SPD als Steigbügelhalter...
4. Letzter Rettungsanker Gerüchte
nana22 07.08.2013
Mit Peer ist kein Staat zu machen. Der hockt zurecht im Quotenkeller und hat eine Beliebtheit wie Fusspilz. Die SPD hat das erkannt und hat ihre Plakatkampagne auf eine verunglimpfung von Frau Merkel ausgerichtet. Anscheinend [...]
Mit Peer ist kein Staat zu machen. Der hockt zurecht im Quotenkeller und hat eine Beliebtheit wie Fusspilz. Die SPD hat das erkannt und hat ihre Plakatkampagne auf eine verunglimpfung von Frau Merkel ausgerichtet. Anscheinend will man zusätzlich Wähler mit einem frühzeitigen Ruhestand der Kanzlerin verunsichern. Ich glaube nicht das diese billigen Tricks ziehen. Die Menschen wissen genau, das Merkel das kleinere Übel ist. Wenn man dann noch sieht wen Problempeer im Schlepptau als Beifang mitbringt, gute Nacht. Bevormundung bei Bratwurst und Zigarette, Steuern und Abgaben rauf für teure Orchideenprojekte, Solardächer im Regen, Strompreise rauf, Betreuungsprogramme für Arbeitslose statt Ausbildung. Steuern rauf, rauf, rauf wie bei Schröder.
5. Merkel hat jetzt schon fertig, aber die Medien sorgen für Cash,
Kernseife 07.08.2013
dass diese Frau unschlagbar bleibt. Das Dumme daran ist nur, dass der Wähler Merkel satt hat. Nicht nur Merkel wird am 22.September nur noch Geschichte sein, sondern fast die ganze CDU und großteils der Medien!
dass diese Frau unschlagbar bleibt. Das Dumme daran ist nur, dass der Wähler Merkel satt hat. Nicht nur Merkel wird am 22.September nur noch Geschichte sein, sondern fast die ganze CDU und großteils der Medien!

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