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11.09.2013
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Sahra Wagenknecht als Kahlo

Frida sei mit ihr

Linken-Vizechefin Sahra Wagenknecht hat sich für die "Gala" aufwendig fotografieren lassen. In mehreren Bildern posiert sie als Malerin Frida Kahlo. Die sonst eher nüchterne Politikerin berichtete anschließend, die Aufnahmen hätten ihre emotionale Seite zu Tage befördert.

Hamburg - Sahra Wagenknecht gibt sich gern als nüchterne Sachpolitikerin, eine besondere Nähe zu Klatsch- oder Hochglanzblättern hat sie bislang nicht gezeigt. Doch jetzt hat sich die Vize-Chefin der Linken für die "Gala" als Frida Kahlo inszenieren lassen.

Wenige Tage vor der Bundestagswahl präsentiert die Zeitschrift die 44-Jährige in typischen Posen der mexikanischen Malerin. Das Magazin gab die Fotos bereits vorab an die Nachrichtenagenturen.

Auf den Bildern zeigt sie sich nicht nur in farbenprächtigem Gewand und mit Blumenkranz, sondern auch mit Kurzhaarfrisur - eine Anspielung auf Kahlos berühmtes "Selbstbildnis mit abgeschnittenem Haar".

Die Inszenierung Wagenknechts überrascht, die Wahl Kahlos ist aber stimmig. Die Künstlerin war zeitweise Mitglied der kommunistischen Partei Mexikos, hatte eine Affäre mit dem Stalin-Gegner Leo Trotzki und wurde wegen ihrer selbstbestimmten Lebensweise später zu einer Ikone der Frauenbewegung. Die Mexikanerin lebte von 1907 bis 1954. Sie wurde als junge Frau bei einem Unfall schwer verletzt und verarbeitete ihre lebenslangen Qualen oft in ihren Bildern.

Thomas Rusch für GALA / thomasrusch.com

Wagenknecht in der "Gala"

Wagenknecht berichtete, sie habe bei dem Fotoshooting verschiedene Seiten an sich entdeckt. Privat sei auch sie "sehr emotional, jemand, der auch weinen kann".

Die Bundestagsabgeordnete tritt bei der Wahl am 22. September als Spitzenkandidatin der Linken in Nordrhein-Westfalen und wieder als Direktkandidatin im Wahlkreis Düsseldorf-Süd an.

Und zeitgleich posierte Wagenknecht auch noch für ein weiteres ungewöhnliches Foto bei "Zeit Online". Dort zeigt sie sich ausnahmsweise mit offenen Haaren. "Im normalen Politalltag", berichtet sie, habe sie einfach keine Zeit, die "Haare aufwendig in Form zu föhnen". Aber privat trage sie die Haare "manchmal offen".

fab/dpa

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insgesamt 53 Beiträge
1. Na
brehn 11.09.2013
da hat die gute Wagenknecht aber eine Augenbraue zuviel und nen Schnurrbart zu wenig....
da hat die gute Wagenknecht aber eine Augenbraue zuviel und nen Schnurrbart zu wenig....
2.
a-mole 11.09.2013
ich finde das passt... si eneigt ja auch zur Unibrow und Damenbärtchen :) Ist zwar nicht die Politikerin meiner Wahl (um Himmels willen) und es hat auch nix mit Politik zu tun, aber die Fotos sehen gut aus.
ich finde das passt... si eneigt ja auch zur Unibrow und Damenbärtchen :) Ist zwar nicht die Politikerin meiner Wahl (um Himmels willen) und es hat auch nix mit Politik zu tun, aber die Fotos sehen gut aus.
3. Wann hört das auf?
mps58 11.09.2013
Wann hören bloss diese peinlichen Selbstinszenierungen linker Politiker auf: Pippi Nahles, und nun Frida Wagenknecht. Claudia Roth war doch schon schlimm genug.
Wann hören bloss diese peinlichen Selbstinszenierungen linker Politiker auf: Pippi Nahles, und nun Frida Wagenknecht. Claudia Roth war doch schon schlimm genug.
4. Ist ja erst 17 Jahre her...
PeterPan95 11.09.2013
"aufwändig" kommt von "Aufwand" und schreibt sich daher mit "ä". Qualitätsjournalisten sollten das wissen...
"aufwändig" kommt von "Aufwand" und schreibt sich daher mit "ä". Qualitätsjournalisten sollten das wissen...
5. und
Sabi 11.09.2013
...und Lafontaine als Napoleon !
...und Lafontaine als Napoleon !

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