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08.11.2012
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Luftverkehr

Fluggesellschaften klagen über Erhöhung der Startgebühren

Fliegen wird zumindest für die Airlines 2013 teurer: Die Gebühren der deutschen Flugsicherung steigen im kommenden Jahr um knapp 12 Prozent. Ob auch die Passagiere zur Kasse gebeten werden, ist noch unklar.

Berlin - Neue Belastungen für die Fluggesellschaften: Die Gebühren der Flugsicherung für die An- und Abflüge an deutschen Flughäfen sollen zum Jahreswechsel um 11,8 Prozent steigen. Das teilte der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften (BDF) mit. Man sei davon am Vortag vom Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) unterrichtet worden. Zuletzt habe das zuständige Bundesverkehrsministerium die Start- und Landegebühren Anfang dieses Jahres um 5,1 Prozent angehoben.

Außerdem würden die Streckengebühren um 3,3 Prozent erhöht, Anfang 2012 waren es noch 3,1 Prozent. Damit stiegen die Kosten für die Airlines binnen zwei Jahren um jährlich 120 Millionen Euro. Einen Großteil davon müssten die deutschen Unternehmen tragen, stellte der BDF fest.

Ob die Fluggesellschaften die zusätzlichen Kosten über den Ticketpreis an die Kunden weitergeben, blieb unklar. Der Verband verwies aber darauf, dass die Unternehmen bereits durch die Luftverkehrsteuer unter einer erheblichen Ergebnisbelastung litten, weil sie aufgrund des harten Wettbewerbs nicht die gesamte Steuer an ihre Flugpassagiere weitergeben könnten.

Bei der Luftverkehrsabgabe steht jedoch keine Erhöhung an. Am Montag hatte die Bundesregierung angekündigt, diese nicht wie geplant 2013 anzuheben.

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