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27.11.2012
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Ätna bis Zermatt

So viel kostet ein Skitag

Kostenvergleich: Die teuersten und günstigsten Skiorte in Europa
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Getty Images

Übernachtung, Leihski, Skipass, ein Essen, ein Bier - macht 129,11 Euro pro Tag. Zumindest wenn man im bulgarischen Bansko seinen Urlaub verbringt, im französischen Courchevel müssen Wintersportler mehr als das Dreifache berappen. Das zeigt ein Vergleich von 43 Skiorten.

München - Skifahren in Deutschland ist besonders günstig: Allein vier bayerische Skigebiete liegen bei einem Vergleich von 43 europäischen Destinationen unter den zehn preiswertesten, wie Tripadvisor mitteilte.

Dafür hat das Internetportal die Kosten eines durchschnittlichen Skitags untersucht: Dazu zählen die Statistiker eine Übernachtung, einen Tages-Skipass, eine geliehene Skiausrüstung, ein regionales Essen und eine Flasche Bier. So kommt der Urlauber in Berchtesgaden auf 170,30 Euro pro Tag, in Spitzingsee auf 179,73 Euro, in Garmisch-Partenkirchen auf 204,76 Euro und in Oberstdorf auf 205,37 Euro.

Deutlicher teurer ist das Skivergnügen in Österreich und der Schweiz. Die billigste österreichische Destination Mayrhofen verlangt pro Skitag mit 248,92 Euro rund 46 Prozent mehr als Berchtesgaden. Der günstigste Ort in der Schweiz, Saas Fee, ist mit 301,70 rund 77 Prozent teurer.

36 Euro für ein Essen in St. Moritz

Europaweit das günstigste Skigebiet ist das am Ätna in Italien mit einem Gesamtpreis von 122,39 Euro. Bansko in Bulgarien (129,11 Euro) liegt auf Platz zwei, und das spanische Astún (136,13 Euro) auf Platz drei. Am teuersten sind die französischen Skigebiete Méribel (441,43 Euro) und Courchevel (440,37 Euro).

Werden die Posten der Skitagsrechnung einzeln betrachtet, ist das Essen in St. Moritz am teuersten. Hier müssen Skifahrer 35,85 Euro auf den Tisch legen, in Bansko sind es gerade einmal 5,62 Euro. In Méribel ist die Übernachtung am teuersten (356,06 Euro) - das ist mehr als fünfmal so viel wie im spanischen Astùn.

Die Flasche Bier kostet in Saas Fee mit 5,54 Euro am meisten, in Andorra schlägt sie mit nur 1,50 Euro zu Buche. Der Skipass ist in Zermatt am teuersten (62,29 Euro), in Bansko kostet er gerade 22,97 Euro. Die teuerste Destination in Bezug auf das Ausleihen des Ski-Equipments ist Klosters (52,33 Euro). Bansko verlangt hierfür lediglich 14,89 Euro.

abl/dpa

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