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04.01.2013
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Historische Bauwerke

Spanien schließt weniger Luxushotels als geplant

Das Aus für einige Luxushotels in alten Gebäuden ist vorerst abgewendet. Nur einer der sogenannten Paradores wird dauerhaft geschlossen, die anderen müssen allerdings für einige Monate pausieren. Schuld ist die Finanzkrise.

Madrid - In Spanien sollen weniger Paradores als bislang geplant schließen. Ursprünglich sollten wegen wirtschaftlicher Probleme 7 von 93 der Luxushotels zumachen. Jetzt haben sich laut spanischen Medienberichten die Betreiber und Arbeitnehmervertreter darauf geeinigt, nur ein Haus zu schließen: Puerto Lumbreras.

Die meisten anderen Hotels, deren Schließung geplant war, sollen nun für einige Monate pro Jahr zumachen. Die Paradores sind Luxus-Unterkünfte, die zum großen Teil in historischen Bauwerken wie mittelalterlichen Palästen und Burgen oder in ehemaligen Klöstern untergebracht sind. Die Zimmerauslastung war zuletzt als Folge der Finanzkrise stark gesunken, 2012 lag sie bei 52 Prozent.

Im Jahr 2007 betrug die Auslastung noch 70 Prozent. Seit damals häufte die Kette Verluste in Höhe von 107 Millionen Euro an. Ohne den Sanierungsplan drohen dem staatlich geleiteten Unternehmen die Zahlungsunfähigkeit und ein Insolvenzverfahren.

sto/dpa

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