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Reise

"Nicht aufgepasst"

Ferienflieger landet trotz Nachtflugverbots in Frankfurt

Wegen schlechten Wetters konnte ein Flugzeug nicht wie geplant in Zweibrücken landen. Die Maschine wurde spät abends auf einen Ausweichflughafen umgeleitet. Die Landung in Frankfurt verstieß jedoch gegen ein Gesetz - jetzt droht eine hohe Geldstrafe.

dapd

Nächtliche Landung: Ursache für den Verstoß soll menschliches Versagen sein

Dienstag, 29.01.2013   09:15 Uhr

Frankfurt/Wiesbaden - Ein Ferienflieger der Fluggesellschaft TUIfly ist spät am Sonntag trotz Nachtflugverbots und ohne eine Ausnahmegenehmigung in Frankfurt gelandet. Die Maschine war auf dem Weg von Las Palmas nach Zweibrücken.

Dort habe sie aber wegen schlechten Wetters nicht landen können, sagte ein TUIfly-Sprecher am Montag. Die TUI-Disposition in Hannover habe sich für Frankfurt als Ausweichflughafen entschieden, aber nicht bedacht, dass dort nach 23 Uhr eine Ausnahmegenehmigung nötig gewesen wäre: "Ein menschlicher Fehler - da hat der Kollege nicht aufgepasst."

Das hessische Wirtschaftsministerium prüft nun den Fall. Möglicherweise werde ein Verfahren wegen Ordnungswidrigkeit eingeleitet - das könne mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 Euro verbunden sein.

Leser-Anekdoten: Kurioses aus dem Cockpit

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sto/dpa

insgesamt 90 Beiträge
_Trips_ 29.01.2013
1. optional
Die hätten den Flieger besse nach Düsseldorf umgeleitet, da kann man ohne die Gefahr einer Strafe die ganze Nacht hindurch landen.
Die hätten den Flieger besse nach Düsseldorf umgeleitet, da kann man ohne die Gefahr einer Strafe die ganze Nacht hindurch landen.
kf_mailer 29.01.2013
2. Gesetzesverstoss
Genau diese Leute gehören mit aller Härte des Gesetzes bestraft, was solls das das Wetter schlecht war und deshalb der Flieger umgeleitet werden mußte, sollen sich nicht so haben und wenn der Zielflughafen nicht anfliegbar ist, [...]
Genau diese Leute gehören mit aller Härte des Gesetzes bestraft, was solls das das Wetter schlecht war und deshalb der Flieger umgeleitet werden mußte, sollen sich nicht so haben und wenn der Zielflughafen nicht anfliegbar ist, dann können sie ja immer noch auf einem abgelegenen Feld landen oder sie müssen halt oben warten, bis das schlechte Wetter vorbei ist...
finanzamtsopfer 29.01.2013
3. irgendjemand...
...muss doch in Frankfurt im Tower gesessen haben und der Maschine Landerlaubnis erteilt haben? Der Pilot ist doch nicht einfach so gelandet :D Also wenn der Fluglotse das versemmelt hat ist der doch Schuld?!? ... ab mit seinem [...]
...muss doch in Frankfurt im Tower gesessen haben und der Maschine Landerlaubnis erteilt haben? Der Pilot ist doch nicht einfach so gelandet :D Also wenn der Fluglotse das versemmelt hat ist der doch Schuld?!? ... ab mit seinem Kopf :D
mk84 29.01.2013
4. Ahja
Angeblich arbeiten doch gerade in diesen hochprofessionalisierten Bereichen absolute, sehr gut entlohnte Experten. Da fragt man sich schon, wie man da entsprechende Regulierungen einfach mal vergessen kann.
Angeblich arbeiten doch gerade in diesen hochprofessionalisierten Bereichen absolute, sehr gut entlohnte Experten. Da fragt man sich schon, wie man da entsprechende Regulierungen einfach mal vergessen kann.
touga 29.01.2013
5. ...Ddorf
@_Trips_ seit wann das denn??? In NRW herrscht eine Rot-Grüne-Landesregierung, die das Nachtflugverbot auf biegen und brechen durchsetzt. Selbst erlebt habe ich das im Oktober, als mein Flug nach Köln/ Bonn umgeleitet wurde, [...]
@_Trips_ seit wann das denn??? In NRW herrscht eine Rot-Grüne-Landesregierung, die das Nachtflugverbot auf biegen und brechen durchsetzt. Selbst erlebt habe ich das im Oktober, als mein Flug nach Köln/ Bonn umgeleitet wurde, obwohl wir er ca. 5 Minuten zu spät war. Die Verspätung kam zustande, weil der Flughafen Ddorf an diesem Tag eine Systemunstellung durchführte. Nun hätten die Verantwortlichen auch im Voraus auf die Idee kommen können, für die Zeit der Umstellung eine Lockerung des Nachtflugverbots zu beantragen, denn große Systemumstellungen klappen nie reibungslos - haben sie aber nicht und auch eine direkte Anfrage der Airline nach einer Ausnahmegenehmigung für diesen einen Flug wurde vom Verkehrsministerium abgelehnt..

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