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Berlin-München

Mehr als vier Millionen Reisende nutzen neue ICE-Strecke

Die neue ICE-Trasse der Deutschen Bahn kommt an: Über vier Millionen Kunden nutzten die Schnellstrecke in knapp einem Jahr. Ab Dezember soll sie auch für eine Auslandsverbindung dienen.

DPA

ICE auf der Strecke München-Berlin

Donnerstag, 29.11.2018   09:47 Uhr

Erst der Fehlstart, dann eine gute Bilanz: Ein Jahr nach Eröffnung der Schnellstrecke von Berlin nach München haben bereits mehr als vier Millionen Bahnreisende die neue Verbindung genutzt. Damit hätten sich die Fahrgastzahlen im Vergleich zu 2017 mehr als verdoppelt, berichteten die "Nürnberger Nachrichten".

Vor allem die täglich drei ICE-Sprinter-Verbindungen kommen demnach sehr gut an. Die Züge legen die Strecke zwischen den beiden Metropolen in drei Stunden und 58 Minuten zurück und sind daher für viele eine Alternative zum Flugzeug. Normale ICE mit häufigeren Stopps brauchen mindestens 4:25 Stunden. Auf den 623 Kilometern über Erfurt fahren die Züge mit einer Geschwindigkeit von bis 300 Kilometer pro Stunde.

Die Deutsche Bahn hatte die modernste Eisenbahnstrecke Deutschlands von Berlin nach München im Dezember 2017 nach zehn Jahren Bauzeit in Betrieb genommen. Gleich in den ersten Tagen kam es jedoch zu Pannen, Zwangsbremsungen und Zugausfällen - die Bahn hatte mit massiven technischen Problemen zu kämpfen.

Fotostrecke

ICE-Neubaustrecke: In vier Stunden von München nach Berlin

Auf der Strecke Berlin-München gibt es Konzernangaben zufolge weniger Verspätungen als im bundesweiten Durchschnitt des Fernverkehrs. Im Oktober kamen insgesamt nur 71,8 Prozent aller Fernzüge pünktlich an ihre Ziele. Ursprünglich wollte die Bahn in diesem Jahr einen Wert von 82 Prozent erreichen.

Mit dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember will die Bahn zwei weitere Sprinter-Zugpaare auf der Strecke einsetzen. Außerdem soll es mit der Verbindung von Berlin über Halle und Nürnberg bis nach Wien die erste internationale Verbindung über die neue Strecke geben.

jus/AFP/dpa

insgesamt 24 Beiträge
runandrock 29.11.2018
1. Na also!
Das ist doch ein Beweis dafür, dass gute Infrastruktur der Bahn nützt und den Menschen auch! Am besten sofort die nächsten Strecken planen und alle Bedenkenträger ruhig stellen. Dann klappt sowas vielleicht auch mal schneller [...]
Das ist doch ein Beweis dafür, dass gute Infrastruktur der Bahn nützt und den Menschen auch! Am besten sofort die nächsten Strecken planen und alle Bedenkenträger ruhig stellen. Dann klappt sowas vielleicht auch mal schneller als in fünf Jahren!
streckengeher 29.11.2018
2. Thüringer
Statt dieser ständigen Jubelmeldungen würde mich viel mehr interessieren, wie sich die Nachfrage in den nun vom ICE abgehängten Regionen entwickelt hat und wie rentabel diese Neubaustrecke ist, soll heißen, wieviel Geld von [...]
Statt dieser ständigen Jubelmeldungen würde mich viel mehr interessieren, wie sich die Nachfrage in den nun vom ICE abgehängten Regionen entwickelt hat und wie rentabel diese Neubaustrecke ist, soll heißen, wieviel Geld von den Trasseneinnahmen nach Abzug der Betriebskosten noch übrig bleibt und wie viele Jahrhunderte es damit dauert, bis sie ihre Baukosten deckt. Komischerweise hört man dazu nie etwas.
giostamm11 29.11.2018
3. nette Nachricht
aber nach wie vor eine schlechte Leistung. Nichts im.Vergleich zu Rom Mailand, der Vergleichsstrecke. Langsam, teuer und mit tiefer Frequenz.....dort gibts 175 Züge pro Richtung und Tag......30% schneller......besseres [...]
aber nach wie vor eine schlechte Leistung. Nichts im.Vergleich zu Rom Mailand, der Vergleichsstrecke. Langsam, teuer und mit tiefer Frequenz.....dort gibts 175 Züge pro Richtung und Tag......30% schneller......besseres Rollmaterial.....bessere Preise bei gleichen Löhnen....die DB rennt immer den andern nach
renker2001 30.11.2018
4.
Sie verstehen es nun trotz X Facher Erklärung immer noch nicht --> Sie können doch keine nahezu 100% HG Strecke mit einer Mischstrecke vergleichen Das ist in etwa so, wie wenn Sie damit prahlen, dass man auf [...]
Zitat von giostamm11aber nach wie vor eine schlechte Leistung. Nichts im.Vergleich zu Rom Mailand, der Vergleichsstrecke. Langsam, teuer und mit tiefer Frequenz.....dort gibts 175 Züge pro Richtung und Tag......30% schneller......besseres Rollmaterial.....bessere Preise bei gleichen Löhnen....die DB rennt immer den andern nach
Sie verstehen es nun trotz X Facher Erklärung immer noch nicht --> Sie können doch keine nahezu 100% HG Strecke mit einer Mischstrecke vergleichen Das ist in etwa so, wie wenn Sie damit prahlen, dass man auf Autobahn XY in 1 Stunden 200 km zurücklegen können, und das mit einer Bundesstraße verleichen, die danneben verläuft In Italien verkehrt der HGV auf Ihrer "Vergleichsstrecke" und hält 2 bis 5 mal, reiner Schnellverkehr In Deutschland verkehrt ein Mischbetriebsverkehr, also schnelle und langsame Züge, in Summe 25 Haltestellen, und der Schnellverkehr hält bis zu 11 mal In Italien können Passagiere nur zusteigen, wenn diese zu den 2 bis 5 Knotenhaltestellen reisen In Deutschland je nach Zug können Passagiere auf der drei bis 4 Fachen Anzahl an Haltestellen zusteigen Dafür ist der Zug etwas langsamer Was ist nun besser?
giostamm11 30.11.2018
5. Renker nicht nahezu 100%
sondern 100%. Separiert und ausgelegt auf Reisegeschwindigkeit 300kmh (ausser Strecke Fi-Rm) und das von Turin über Mailand, Reggio E., Bologna, Florenz, Rom, Neapel, Salerno und bald bis Bari. Nicht irgendwelche Rheintaler [...]
sondern 100%. Separiert und ausgelegt auf Reisegeschwindigkeit 300kmh (ausser Strecke Fi-Rm) und das von Turin über Mailand, Reggio E., Bologna, Florenz, Rom, Neapel, Salerno und bald bis Bari. Nicht irgendwelche Rheintaler Holperstrecken....und das bei parallel verlaufender alter Schnellzugstrecke wo auch 180km/h gefahren wird. Die armen Reisenden aus Parma fahren dann halt 30km in die Nachbarstadt Reggio und steigen dort in die HG oder 50 min bis Bologna um dort einen der 190 HG Züge nach Rom zu nehmen....die Gesamtreise dauert dann 3 Std. 13 Minuten.....immernoch schneller als in Deutschland.....
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