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Reise

Unwetterschäden

ICE-Strecken im Norden noch gesperrt

Das Unwetter über Deutschland hat bis Sonntag Auswirkungen auf den Fernverkehr im Norden. Erst dann soll die Strecke zwischen Wolfsburg und Hannover wieder freigegeben werden.

DPA

Kölner Bahnhof am Donnerstag

Freitag, 10.08.2018   14:59 Uhr

Nach den Unwettern vom Donnerstag ist der Zugverkehr in Deutschland weiter eingeschränkt - vor allem im Norden.

Wie die Deutsche Bahn auf ihrer Webseite mitteilt, dauerten die Aufräumarbeiten auf der gesperrten Fernstrecke Bremen - Hamburg zunächst noch an und sollten voraussichtlich erst am Nachmittag wieder aufgehoben werden. Die Fahrt von Dortmund über Bremen nach Hamburg ist daher zurzeit nicht möglich, Reisende zwischen Dortmund und Hamburg können über Hannover fahren.

Die Fernstrecken Hamburg - Hannover und Puttgarden - Kopenhagen sind inzwischen wieder freigegeben, der Verkehr läuft an. Auch die Strecke von Amsterdam in Richtung Hannover war am Freitagmittag wieder frei. Züge zwischen Hannover und Berlin fahren, werden aber wegen der Schäden an der Strecke zwischen Hannover und Wolfsburg bis Sonntag weiter über Braunschweig umgeleitet. Dadurch komme es zu Verspätungen von bis zu 30 Minuten.

Wegen der Unwetter hatte die Bahn am Donnerstag viele Strecken geschlossen. In Bahnhöfen wie Dortmund, Hamm oder Berlin stellte sie Aufenthaltszüge für Menschen bereit, die ihre Reise nicht fortsetzen konnten.

Tickets gelten noch eine Woche

Betroffenen Fahrgästen bietet die Bahn eine kostenlose Erstattung von Tickets an. Diese gibt es, wenn Kunden eine gebuchte Fahrt im Fernverkehr aufgrund des Unwetters nicht antreten konnten oder wollten.

Fahrkarten könnten aber auch bis eine Woche nach dem Ende einer Streckenstörung noch flexibel genutzt werden, erklärte ein Bahnsprecher. Dies gelte auch für zuggebundene Tickets. Sitzplatzreservierungen ließen sich ebenfalls kostenfrei umtauschen.

Bei erheblichen Verspätungen erstattet die Bahn grundsätzlich einen Teil des Ticketpreises. Ab 60 Minuten Verspätung gibt es 25 Prozent des Fahrpreises zurück, ab 120 Minuten 50 Prozent. Entscheidend ist dafür die Ankunftszeit am Zielort. Entschädigungsbeträge unter 4 Euro werden allerdings nicht ausgezahlt.

abl!AFP/dpa

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