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Reise

Einbahngänge in Pariser Metrostationen

Wer falsch geht, muss Strafe zahlen

Eine Frau benutzte einen Einbahngang in einer Pariser Metrostation entgegen der vorgesehenen Richtung - und musste 60 Euro zahlen. Nicht jeder hat Verständnis für diese Regelung.

Bloomberg via Getty Images

Metrostation in Paris (Symbolfoto)

Montag, 05.03.2018   11:02 Uhr

Einheimische und Touristen, die in Pariser U-Bahnstationen einen Einbahngang in die Gegenrichtung benutzen, droht ein Strafgeld. Zahlreiche Nutzer haben diese Regelung nun in sozialen Netzwerken kritisiert.

Anlass waren Medienberichte darüber, dass eine schwangere Frau kontrolliert wurde und 60 Euro Strafe zahlen musste. Sie war in der vorigen Woche in der Metro-Station Concorde durch einen Gang in falscher Richtung gelaufen, um beim Umsteigen etwas Zeit zu sparen.

"Diese Kennzeichnung (der Gänge) wurde eingerichtet, um die (Fahrgast-)Ströme bei einer Überfüllung zu lenken und Unfälle zu verhindern", teilte der Kundendienst der Pariser Verkehrsgesellschaft RATP via Twitter auf eine Anfrage mit. Auch Autofahrern, die eine Einbahnstraße in der Gegenrichtung benutzten, drohe eine Strafe, heißt es in einer anderen Antwort des Kundendienstes auf einen Kommentar.

Die meisten U-Bahn-Gänge in Paris sind in beiden Richtungen zu benutzen. Falls Gänge in einer Richtung gesperrt sind, wird dies üblicherweise mit einem Schild und einem rot-weißen Symbol gekennzeichnet.

bbr/dpa

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