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Reise

Eingeschneite Hotels, geschlossene Skigebiete

Diese Rechte haben Winterurlauber im Schneechaos

Kann ich den Winterurlaub jetzt stornieren? Bekomme ich das Geld für den Skipass zurück? Wenn das Schneechaos die geplante Reise vermasselt, gelten diese Regeln.

DPA/ APA

Gesperrte Straße im Raum Schladming

Mittwoch, 09.01.2019   12:07 Uhr

Schnee ist das, was man möchte, wenn man Winterurlaub bucht. Aber die aktuellen Schneemassen in Teilen Süddeutschlands und Österreichs machen aus den ersehnten Ferien mit Ski und Snowboard schnell einen Flop. In den Alpen sind bereits zahlreiche Lifte und Pisten gesperrt worden. "Es sind so große Mengen Neuschnees gefallen, dass sogar auf Bergen, die normalerweise als sicher gelten, Lawinengefahr herrschen kann", sagte Christoph Hummel, Sicherheitsexperte beim Deutschen Alpenverein.

Lesen Sie hier Antworten auf die wichtigsten Reiserecht-Fragen.

Was ist, wenn ich meine Unterkunft nicht erreichen oder verlassen kann?

Urlauber sind in der Regel auf die Kulanz des Hoteliers oder Vermieters angewiesen, wenn sie infolge heftiger Schneefälle nicht in ihre Unterkunft kommen - oder wenn sie dort eingeschneit sind. Für Österreich gelten aber Sonderregeln:

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Wie sind die Stornoregeln bei einer Pauschalreise?

Werden die Kosten für den Skipass erstattet?

Nein. Muss ein Skigebiet wegen Extremwetter schließen, bleiben Urlauber auf den Kosten für den Skipass sitzen. Skigebiete und Liftbetreiber schließen eine Erstattung wegen Schlechtwetter in der Regel in ihren Geschäftsbedingungen aus.

Ski amadé in Österreich erklärt: "Witterungsbedingte oder aus anderen technischen Gründen erforderliche Betriebseinstellungen von Anlagen, Pisten oder ganzen Skigebieten, Lawinengefahr, vorzeitige Abreise oder Unterbrechung begründen keinen Anspruch auf Entgelterstattung oder Gültigkeitsverlängerung." Auch im Gebiet Ski Arlberg gibt es nach eigenen Angaben keine Ermäßigungen und Rückerstattung von Kosten bei zu viel Schneefall für den Betrieb der Lifte.

jus/dpa

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