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Reise

Unwetter in Bolivien

Polizei rettet sechs gestrandete Touristen aus Salzwüste

Bolivianische Sicherheitskräfte haben nach tagelanger Suche in der Wüste Salar de Uyuni sechs Touristen gerettet. Schwere Regenfälle hatten den größten Salzsee der Erde stellenweise in einen unpassierbaren Sumpf verwandelt - auch eine Deutsche wurde zeitweise vermisst.

AP
Mittwoch, 04.01.2012   13:50 Uhr

La Paz - Ende einer Schlammschlacht: Die bolivianische Polizei hat mit einem Hubschrauber Touristen in Sicherheit gebracht, die in einer Salzwüste vermisst wurden. Wie der Polizeichef der Region Potosí am Dienstag mitteilte, handelte es sich um zwei Norweger, zwei Japaner, eine Deutsche und einen Koreaner. Sie waren am vergangenen Wochenende in der Salzwüste Salar de Uyuni mit ihren Autos im Schlamm steckengeblieben. Die Suche nach sechs weiteren Touristen ging unterdessen weiter.

Der Salar de Uyuni ist mit mehr als 10.000 Quadratkilometern der größte Salzsee der Erde und eine der größten Touristenattraktionen des südamerikanischen Landes. Jedes Jahr verzeichnet die Salar de Uyuni mehr als 100.000 Besucher. Die dicke Salzkruste des Sees wird von Touristen vorzugsweise mit Geländewagen befahren.

dkr/afp

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