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Reise

Arctic Surfing in Norwegen

Wellenreiten nördlich des Polarkreises

Eisige Wellen, Stürme, raue Landschaften: An der Küste der Lofoten surfen nur die ganz Harten. Natürlich im Winter.

AFP
Freitag, 17.03.2017   05:43 Uhr

Die Luftemperaturen liegen bei minus zwei Grad, das Wasser ist nur ein paar Grad wärmer, dennoch wagt sich Tom Carroll mit seinem Surfbrett in die Fluten. Für die australische Surf-Legende ist es der erste Ausflug ins eisige Meer vor den norwegischen Lofoten - die dort liegende Unstad-Bucht ist allerdings schon länger ein Geheimtipp unter Surfern.

Anfang der Sechzigerjahre erkundeten die ersten Surfer die Küste vor dem Dorf Unstad. Heute kommen Surfer aus aller Welt auf die Lofoten und reiten die Wellen inmitten der rauen Landschaft nördlich des Polarkreises.

Das Meer in der Bucht ist bis zu 500 Meter tief, und die Atlantikwellen können sich von Grönland bis hin zur Lofotenküste auftürmen. Vor allem in den Wintermonaten zieht es die Surfer nach Unstad. Im Sommer ist das Meer etwas ruhiger und die Temperaturen sind milder - ideal für Anfänger, die in der nördlichsten Surfschule der Welt lernen können, wie man fest auf dem Brett steht.

Für Profis wie Carroll ist das stürmische Meer im Winter jedoch die größere Herausforderung. Dafür nimmt er auch die eisigen Temperaturen in Kauf.

asc

insgesamt 4 Beiträge
syldron 17.03.2017
1. Geographiekenntnisse mangelhaft
Jetzt soll mir mal einer erklären, wie sich zwischen Grönland und den Lofoten Pazifikwellen auftürmen können sollen. Nach meiner bescheidenen Kenntnis ist der Ozean dazwischen der Atlantik.
Jetzt soll mir mal einer erklären, wie sich zwischen Grönland und den Lofoten Pazifikwellen auftürmen können sollen. Nach meiner bescheidenen Kenntnis ist der Ozean dazwischen der Atlantik.
jhoos@web.de 17.03.2017
2.
Und das Meer in der Bucht mag vieles sein, ist aber nicht annähernd 500 Meter tief. In der Bucht ist das Wasser keine 10 Meter tief. Der davor liegende ca 50 Kilometer breite Landsockel is ca 200 Meter tief und erst dahinter wird [...]
Und das Meer in der Bucht mag vieles sein, ist aber nicht annähernd 500 Meter tief. In der Bucht ist das Wasser keine 10 Meter tief. Der davor liegende ca 50 Kilometer breite Landsockel is ca 200 Meter tief und erst dahinter wird es dann richtig tief und fällt auf fast 3000 Meter ab. Zeilenhonorar ist alles, denkt man bei diesem Beitrag.
ivo.gebhardt 17.03.2017
3. North of the Sun
2012 gabs den tollen Film "North of the Sun", der genau das thematisiert. Einfach mal bei Vimeo suchen. Ein Muss für jeden Skandinavien Fan. Regt zum träumen an.
2012 gabs den tollen Film "North of the Sun", der genau das thematisiert. Einfach mal bei Vimeo suchen. Ein Muss für jeden Skandinavien Fan. Regt zum träumen an.
Airkraft 17.03.2017
4. Es gibt...
Es gibt bekanntlich kein "schlechtes" Wetter, sondern nur falsche Kleidung ;-)
Es gibt bekanntlich kein "schlechtes" Wetter, sondern nur falsche Kleidung ;-)
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