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22.08.2011
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Cousteaus Erbe

250 Amphoren für Taucher im Mittelmeer versenkt

Amphoren: Taucher sprüht Sand in die Gefäße, um sie am Meeresboden zu halten
AFP

Amphoren: Taucher sprüht Sand in die Gefäße, um sie am Meeresboden zu halten

Was Jacques-Yves Cousteau einst aus dem Mittelmeer ans Tageslicht brachte, kehrte wieder an den Fundort zurück: 250 römische Amphoren sind vor Marseille versenkt worden. Die brüchigen Antiquitäten sollen Hobbytaucher erfreuen.

Paris - Der legendäre Forscher und Abenteurer Jacques-Yves Cousteau hatte sie einst geborgen, nun wurden 250 antike römische Amphoren wieder im Meer versenkt. Seit vergangener Woche ruhen sie in 14 Meter Wassertiefe vor den Frioul-Inseln bei Marseille. Die Tongefäße sollen Hobbytauchern als Attraktion dienen, berichtete die Nachrichtenagentur AFP. Die etwa 20 Kilogramm schweren Stücke - alle nicht mehr vollständig erhalten - wurden demnach einzeln auf den Meeresgrund gesetzt und mit Stahldraht fixiert.

Versuchsweise waren die ersten Stücke bereits im vergangenen Sommer am Meeresboden befestigt worden. Ausgegangen war die Initiative vom Vorsitzenden des örtlichen Tauchclubs. Die Amphoren, die angeblich keinen wissenschaftlichen Wert mehr haben, hatten Cousteau und seine "Calypso"-Mannschaft in den fünfziger Jahre geborgen.

abl/dpa/AFP

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