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12.12.2011
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Fünf Alternativen zum Skifahren

Eis-Tauchgang mit Königskrabbe

Fotos
N. Eisele-Hein

Eis-Tauchen, Kiteboarden, Schneeschuh-Touren: Wem Skifahren zu öde ist, der findet Wintersport-Alternativen zuhauf. Eisige Aktiv-Urlaube findet man von Norwegen bis Italien - mal mit phantastischem Ausblick und mal unter Wasser.

Schlangestehen am Lift, rücksichtslose Ski-Rowdies: Es ist nicht jedermanns Sache, sich auf zwei Brettern die Abhänge hinunterzustürzen. Wer Aktiv-Urlaub und weiße Winterlandschaften mag, vom Skifahren auf vollen Pisten aber genug hat, der sollte Alternativen ausprobieren. Sich mit einem Kite-Drachen über einen zugefrorenen See ziehen lassen, auf Tauchgang gehen unter dickem Eis - nicht jeder Wintersport spielt sich im Schnee ab.

Für alle, die das Knirschen unter den Füßen nicht missen wollen, bieten sich lange Wanderungen in den Bergen an oder eine Schlittenfahrt auf der längsten Rodelbahn Deutschlands.

Die aufregendsten Ski-Alternativen im Überblick:

Wandern im Chiemgau - Sechs Kilometer Alpenpanorama

Auf etwa 1250 Meter Seehöhe schwebt in Reit im Winkl der erste sogenannte Premium-Winterwanderweg Deutschlands. Sechs Kilometer lang ist die Panoramarunde über der Hemmersuppenalm. Die Ausblicke auf das Chiemgau sind sagenhaft, und schon nach wenigen Windungen des Weges wird klar, warum die Wanderung das Prädikat "Premium" verdient: Der stets geschwungene Weg zersägt das Panorama nicht, sondern offenbart es ganz vorsichtig.

Die majestätische Landschaft und das umgebende Gipfelrund der Bayrischen Alpen fühlen sich nicht erobert, sondern geschmeichelt. Der Weg wird täglich mit einer Pistenraupe gewalzt. Mit festem Schuhwerk und ein paar Wanderstöcken lässt sich die Runde dadurch sogar nach massiven Neuschneefällen problemlos meistern. Die urige Hindenburghütte bietet die dazu passende kulinarische Premiumadresse. Von dort geht es mit dem Shuttle-Bus oder auf der längsten Rodelstrecke Deutschlands zurück nach Reit im Winkl.

Infos unter www.reitimwinkl.de; für Feriengäste gibt es dreimal wöchentlich gratis Führungen. Auch der Deutsche Alpenverein gibt Touren-Tipps. Auf der Website kann man nach Winterwanderungen in einzelnen Region suchen.

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insgesamt 1 Beitrag
1.
ramuz 12.12.2011
Nur mal die Bildunterschrift: der SilvaplaNer See liegt - wie der Name schon sagt - nicht bei St. Moritz, sondern bei Silvaplana. Aber egal: beide sind im Norden des Berninamassivs, was einen vom Berninapass kommenden Nordwind [...]
Nur mal die Bildunterschrift: der SilvaplaNer See liegt - wie der Name schon sagt - nicht bei St. Moritz, sondern bei Silvaplana. Aber egal: beide sind im Norden des Berninamassivs, was einen vom Berninapass kommenden Nordwind unmöglich macht - das kann vielleicht der Südwind sein, aber auch der trifft beide Seen nicht, sondern würde im Osten davon vorbeirauschen - wesentlich besser surfen und kiten lässt sich auf dem Silser See, der seinen Wind über den Malojapass als Südwestwind kriegt, wie auch der kleinere SilvaplaNer See. Also wohl doch nur schlecht abgeschrieben?

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