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Reise

Kirchen in Europa

Schmucke Hütte, lieber Gott

Stein, Holz oder Beton, gotischer Stil, barock oder futuristisch: Kirchen spiegeln Architekturgeschichte wider. Guillaume de Laubier zeigt in einem Bildband die schönsten in Europa.

Guillaume de Laubier/ Knesebeck
Von
Freitag, 09.11.2018   15:17 Uhr

Bei einer Reise nach Paris steht bei den meisten neben einem Spaziergang durch das Künstlerviertel Montmartre oder einer Stippvisite im Louvre auch ein Rundgang durch die Kathedrale Notre-Dame auf dem Programm. Auch wenn immer weniger Menschen in Europa Religion praktizieren, sind Kirchenbauten bei Touristen äußert beliebt: Jährlich besuchen rund 13 Millionen Menschen den Sakralbau in der französischen Hauptstadt.

Doch es gibt nicht nur beeindruckende Gebäude in den großen Metropolen. Auch in kleinen Dörfern oder sogar in den Bergen finden sich architektonische Meisterleistungen der katholischen, protestantischen und orthodoxen Kirche. Der Fotograf Guillaume de Laubier zeigt in einem Bildband eine Auswahl der schönsten Gotteshäuser.

Tausende von Kirchen gibt es in Europa, de Laubier wählte 40 aus: von der Sagrada Família in Barcelona über das Ulmer Münster bis hin zu auch weniger bekannten Bauwerken wie dem Konvent in Éveux oder der St.-Moritz-Kirche in Augsburg.

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Guillaume de Laubier, Jacques Bosser:
Die schönsten Kirchen Europas

Knesebeck Verlag; 240 Seiten, 50,00 €

De Laubier gibt Einblicke in die Gebäude, zeigt Glasfenster, Fresken und Skulpturen, aufwendige Dekors, lenkt den Blick auf Details und unterschiedliche Perspektiven, eröffnet aber auch Außenansichten der Pfarrkirchen, Dome, Klosterkirchen und Kathedralen.

Die Gotteshäuser sind nicht nur künstlerische Highlights, sondern auch geschichtliche Zeugnisse: Sie erzählen vom Geist ihrer Entstehungszeit, der Sehnsucht nach Heil und Segen, von Machtstreben oder Reichtum und bilden einen Überblick über die Architektur von der Spätantike, Romantik, Gotik, Barock bis zur Moderne.

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Von Norwegen bis Rumänien: Beeindruckende Kirchen in Europa

Durch die steigende Zahl an Touristen ist in den bekanntesten der Gebäude oft keine stille Andacht mehr möglich: Besucher schlendern durch die Kirchenschiffe, machen Selfies oder lauschen Führungen.

Doch oft sind es auch die Touristen, die für den Erhalt der Kirchen und Basiliken sorgen: durch Eintrittsgelder oder weil die Gebäude durch das breite Interesse mehr öffentliche Subventionen erhalten, um instand gehalten zu werden.

Mit seinem Bildband will de Laubier auf den großen Wert der Gotteshäuser aufmerksam machen, die oft in jahrzehnte- oder sogar jahrhundertelanger Arbeit errichtet wurden und ein wichtiges Kulturerbe Europas darstellen.

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