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Reise

New Yorks neue Aussichtsplattform

Manhattan lässt tief blicken

Sightseeing in 335 Meter Höhe: New York baut eine Aussichtsplattform für Menschen ohne Höhenangst. Ein Glasboden gibt den Blick nach unten frei - und bietet noch mehr Nervenkitzel.

New York / Observation Deck Hudson Yards
Montag, 11.03.2019   16:33 Uhr

Knapp 20 Meter weit wird sie in den Himmel über Manhattan ragen, wie ein spitzer Pfeil, rundherum aus Glas: Mit der Aussichtsplattform, die gerade in der West Side am Hudson River entsteht, bekommt New York eine neue Touristenattraktion. Sie wird in 335 Meter Höhe liegen. Es soll nach Angaben des Betreibers die fünfthöchste Outdoor-Aussichtsplattform der Welt sein - und die Erste dieser Art in New York City.

Das Observation Deck wird über den Aufzug des Wolkenkratzers "30 Hudson Yards" zu erreichen sein und sich über das 100. und 101. Stockwerk erstrecken. Ganz Manhattan sollen Besucher dann überblicken können, außerdem bis in den Westen New Jerseys und den Bundesstaat New York.

Fotostrecke

Aussichtsplattformen mit Glasboden: Achtung, Durchblick!

Die Aussicht dürfte nicht nur wegen der Höhe gut sein - auch das Material lässt tief blicken. Boden wie Wände bestehen aus Glas, das in Deutschland hergestellt und in Italien weiter verarbeitet wurde.

Das verspricht Nervenkitzel - für Anfänger und Fortgeschrittene:

Zu dem Observation Deck gehört nicht nur der Glasbodengang, sondern auch eine Terrasse - zusammen ergibt sich ein rund 700 Quadratmeter großer Außenbereich. Voraussichtlich Anfang 2020 soll die Aussichtsplattform eröffnet werden. Sie wird den Namen "Edge" tragen (auf Deutsch: Rand).

Die neue Attraktion ist Teil eines großen Immobilienprojekts im Westen von Manhattan. Hier entsteht unter dem Namen Hudson Yards ein ganz neues Stadtviertel mit Wohn- und Bürogebäuden, Einkaufszentrum, Restaurants und einem Hotel.

Ähnliche Plattformen gibt es bereits an unterschiedlichen Orten auf der ganzen Welt - sehen Sie hier die Fotos. In Melbourne gibt es sogar ein Projekt mit demselben Namen: Im Eureka Tower kann ein begehbarer Glaswürfel aus dem Gebäude herausfahren, sodass auch hier die Besucher tief nach unten schauen können.

jus

insgesamt 15 Beiträge
72prozentedelkakao 11.03.2019
1. Achtung Kontrolle
Edge heißt nicht Abgrund. Abgrund wäre nur richtig, wenn die Erbauer die Plattform für deutsche Besucher "Abgrund" nennen würden.
Edge heißt nicht Abgrund. Abgrund wäre nur richtig, wenn die Erbauer die Plattform für deutsche Besucher "Abgrund" nennen würden.
raoul2 11.03.2019
2. Wer's braucht ...
Dabei hält das Leben doch nun wirklich genügend Aufregendes für uns Menschen bereit.
Dabei hält das Leben doch nun wirklich genügend Aufregendes für uns Menschen bereit.
murmel57 11.03.2019
3. schräge Scheiben
Schräge Scheiben auf die man sich legen und vom fliegen träumen konnte gab es schon vor 30 Jahren im Düsseldorfer Fernsehturm. Nicht so weit wie NY, dafür aber 45° Neigung.
Schräge Scheiben auf die man sich legen und vom fliegen träumen konnte gab es schon vor 30 Jahren im Düsseldorfer Fernsehturm. Nicht so weit wie NY, dafür aber 45° Neigung.
ColynCF 11.03.2019
4.
Das ist FÜR Menschen mit Höhenangst. Bekanntlich ist Konfrontationstherapie das Beste beim Umgang mit Ängsten. Ich habe mal in einer Studentenwohnung im obersten Stockwerk eines Hochhauses gewohnt. Einmal hat uns ein Psychologe [...]
Das ist FÜR Menschen mit Höhenangst. Bekanntlich ist Konfrontationstherapie das Beste beim Umgang mit Ängsten. Ich habe mal in einer Studentenwohnung im obersten Stockwerk eines Hochhauses gewohnt. Einmal hat uns ein Psychologe gebeten auf dem Balkon mit ein paar Leuten eine Therapiesitzung machen zu dürfen. Die kamen dann und haben ne halbe Stunde ins Tiefe geguckt. Ich hoffe es hat geholfen. :)
alleswirdbesser 11.03.2019
5. das soll Herausforderung sein?
Schwindelfreie, die sich die Frage stellen, was denn an einem Glasboden in über 300 Meter Höhe erregend sei. Adrenalinaufgepumpte, die - ähnlich Düsseldorfer Fernsehturm - an nach außen geneigten Glasflächen kleben - ist [...]
Schwindelfreie, die sich die Frage stellen, was denn an einem Glasboden in über 300 Meter Höhe erregend sei. Adrenalinaufgepumpte, die - ähnlich Düsseldorfer Fernsehturm - an nach außen geneigten Glasflächen kleben - ist das alles? Für die, die nicht schwindelfrei sind, reichen 10m - auf geht's, ihr Architekten.

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