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21.02.2012
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Trotz guten Wetters

Bahn in der Kritik

Die Deutsche Bahn hat angekündigt, ihre Fahrgäste in Zukunft auf Wunsch per E-Mail über Verspätungen zu informieren.

DPA

Andererseits: Wer die Schrift auf der Anzeigetafel nicht entziffern kann, könnte das alles auf seinem iPhone bequem nachlesen...

Was auf den ersten Blick nach einer guten Idee klingt, sorgt jedoch für geradezu panische Reaktionen unter Internet-Experten: "Falls die Bahn ihre Ankündigung wahr macht, droht dem Internet in Deutschland der Zusammenbruch", schreibt beispielsweise das Fachmagazin c't.

Auch Google zeigt sich besorgt: Sollten sich mehr als ein paar Dutzend Bahnkunden unter den Benutzern von Google Mail befinden, so würde dem Konzern eigenen Schätzungen zufolge nach wenigen Tagen der Speicherplatz ausgehen.

Die unmittelbare Gefahr ist allerdings vorerst gebannt, denn der Betreiber des größten europäischen Internet-Knotenpunkts in Frankfurt hat der Bahn inzwischen die Einführung des E-Mail-Service per einstweiliger Verfügung untersagen lassen. Das Gericht folgte damit der Ansicht des Klägers, die Bahn überlaste wissentlich die vorhandenen Leitungskapazitäten um ein Vielfaches und gefährde damit die gesamte deutsche IT-Infrastruktur.

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