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Rom: Hilfe für Maghreb-Staaten

Die Krise am Golf werde den Einwanderungsdruck aus den arabischen Ländern am Mittelmeer verstärken, warnt der italienische Außenminister Gianni De Michelis. In Italien und Spanien, die früher einen Überschuß an Auswanderern verzeichneten, hat sich der Trend umgekehrt, vor allem wegen der Immigranten aus den Maghreb-Staaten Marokko, Algerien und Tunesien. De Michelis will deshalb die Länder der EG auffordern, den arabischen Mittelmeer-Anrainern als Hilfsprogramm 0,25 Prozent des EG-Bruttosozialprodukts zukommen zu lassen. Den Maghreb-Ländern sollen auch die Auslandsschulden erlassen werden, wenn sie die Auswanderung stoppen.

DER SPIEGEL 40/1990
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