Thomas Ukert,
65, Alaska-Reisender, berichtete vergangene Woche in der Welt, daß in diesem Sommer "nur noch wenige Spuren" des schweren "Exxon Valdez"-Tankerunglücks vom März 1989 an den Küsten des damals stark verschmutzten Prinz-William-Sunds zu entdecken waren. Ukerts Fazit: "Der schwarze Tod hat nicht gesiegt." Warum der als "Welt-Mitarbeiter" vorgestellte Ukert besonders sachkundig ist, verschwieg die Zeitung den Lesern dieses Berichts: Ukert war viele Jahre Pressesprecher der Hamburger Mineralölgesellschaft Esso und hatte nach seiner Pensionierung in diesem Frühjahr zwei Monate lang bei der Öffentlichkeitsarbeit für die Esso-Mutter Exxon, dem Eigner des Katastrophen-Tankers, in Alaska ausgeholfen.
