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Stiftungsgelder

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Forschungsminister Heinz Riesenhuber hat angeordnet, künftig keine der Parteistiftungen mehr mit Forschungsaufträgen zu bedenken. Damit soll der böse Schein einer Verquickung von Staat und Parteien vermieden werden. Die Konrad-Adenauer-Stiftung der CDU und die Hanns-Seidel-Stiftung der CSU nahmen diese Entscheidung nur widerwillig hin. Doch dann passierte dem CDU-Minister eine Panne. Einer seiner Abteilungsleiter bewilligte in Unkenntnis des Verbots den Genossen von der Friedrich-Ebert-Stiftung im Rahmen des Programms "Humanisierung der Arbeitswelt" noch einmal 1,2 Millionen Mark. Seither stehen Riesenhubers Parteifreunde von den Stiftungen auch wieder um Geld an. Der Minister will trotz des Mißgeschicks bei seiner ursprünglichen Entscheidung bleiben.

DER SPIEGEL 14/1986
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