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DER SPIEGEL

MITTWOCH

20.15 - 22.25 Uhr. Tele 5. Eine demanzipierte Frau
Der sprachlich verquälte deutsche Filmtitel lenkt vom Thema ab: Die Kinofassung eines Stückes des englischen Dramatikers David Hare erzählt die Geschichte einer britischen Zweiter-Weltkrieg-Agentin (Meryl Streep) hinter den deutschen Linien, die im Nachkriegsengland mit seiner wiedererstarkenden Klassengesellschaft ihre Ideale aufgeben muß. Der Film (USA 1985) des australischen Regisseurs Fred Schepisi erhielt viel Kritikerlob. Die Süddeutsche Zeitung: "Hier ist einem Team ein Film geglückt, der ebenso viele Gefühle evoziert, wie er Gehirnzellen trifft."
21.00 - 22.30 Uhr. ARD.
Das Trio
Sancta Senilitas: Drei alte Gauner (Heinz Schubert, Werner Dissel, Edwin Marian) planen ihr letztes großes Ding, da kommt ihnen ein verrenteter Kripo-Kommissar (Gerry Wolff) mit endlos langen Erzählungen aus seinem Polizistenleben in die Quere. Inszeniert hat Peter Werkwerths Komödie der Ex-DFF-Regisseur Wolfgang Hübner.
22.15 - 23.00 Uhr. ZDF.
Köpfe
Wolfgang Herles, als Bonner Studioleiter erst dem Kanzleramt und dann dem ZDF ein zu eigenwilliger Kopf, darf nun wieder das Haupt höher tragen und diese sechsteilige neue Sendereihe präsentieren. Heute porträtiert er den Stardirigenten Kurt Masur und den Unternehmensberater Gerd Gerken als Menschen, "die ganz verschiedene Wege eingeschlagen haben" (Herles).

DER SPIEGEL 9/1992
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