AEG-Sparte wird schwedisch
Der Ausverkauf des Elektrokonzerns AEG geht weiter. Nachdem die kränkelnde Firma bereits die Turbinen- und Kabelsparten verkauft, elektronische Fertigung an Schwesterfirmen im Daimler-Konzern abgegeben und die Schließung von AEG Olympia beschlossen hat, sind nun die Haushaltsgeräte an der Reihe. Die noch profitable Sparte wird in Etappen an Elektrolux abgegeben. Aus kartellrechtlichen Gründen übernimmt die auch in Deutschland starke schwedische Firma zunächst eine Minderheitsbeteiligung. Wenn von 1994 an nur noch die laschen EG-Fusionsbestimmungen gelten, soll die Mehrheit an Elektrolux gehen. Verhandlungen mit dem deutschen Marktführer Bosch-Siemens-Haushaltsgeräte waren vor einem halben Jahr gescheitert, weil die AEG nicht auf ihr Markenzeichen verzichten wollte.
