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DER SPIEGEL

PersonalienMit allen Mitteln

Seine Bewunderer halten ihn für ein Genie, seine Feinde für einen gefährlichen Typen: Mark Zuckerberg, 33, Gründer und Chef von Facebook, polarisiert. Manche träumen sogar davon, ihn zum Präsidenten der USA zu machen. Laut einer Umfrage im Juli würde das Rennen unentschieden ausfallen: Donald Trump und Zuckerberg lägen nach Einschätzung der Befragten gleichauf, wenn der Internetmilliardär 2020 gegen Trump antreten würde. Zuckerberg dementierte zwar jede Absicht, das höchste Amt der Vereinigten Staaten anzustreben – seit Januar, also seit Trumps Inauguration, geistern jedoch Gerüchte durch die Medien. Ein Künstler, der unter dem Pseudonym Sabo Streetart kreiert, hat jetzt vorsorglich eine Anti-Zuckerberg-for-President-Kampagne gestartet. In diversen kalifornischen Städten hängte er Plakate mit dem Spruch "F(*)ck Zuck 2020" auf, anstelle des (*) steht eine Facebook-Hand mit ausgestrecktem Mittelfinger. Sabo, der schon mehrmals mit politisch unkorrekten Werken seiner konservativen politischen Einstellung Ausdruck verliehen hat, erhielt inzwischen eine Nachricht von Facebook: Seine Seite auf dem sozialen Netzwerk sei wegen Hate Speech gesperrt worden. Direkten Bezug auf die neuen Plakate nahm die Mitteilung nicht.
Von Ks

DER SPIEGEL 34/2017
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