Anwalt
Zwei britische Lords machten sich zum Anwalt des wegen Kriegsverbrechens angeklagten ehemaligen Generalfeldmarschalls von Manstein. In einem Schreiben an den Londoner "Daily Telegraph" fordern die Oberhausmitglieder die Oeffentlichkeit auf, durch Geldspenden die Bestellung englischer Verteidiger für Manstein zu ermöglichen. Im Interesse des englischen Ansehens, begründeten die Briten ihren Zeitungsbrief, könne nicht zugelassen werden, daß ein deutscher Feldmarschall vor Gericht schlechter gestellt sei als seine Ankläger. Die hätten zwei versierte Anwälte zur Seite. Winston Churchill las den Aufruf. Er überwies 25 Pfund.
