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DER SPIEGEL

Der Sparstrumpf der Westdeutschen

füllte sich seit der Währungsreform um durchschnittlich 0,212 Milliarden D-Mark pro Monat. Anteilmäßig liegen die flüchtlingsarmen Länder Südbaden, Württemberg-Hohenzollern und Württemberg-Baden an erster Stelle der DM-Sparer. Gegenüber 1938 haben die Rücklagen in "einer der besten Währungen Europas" noch 11,4 Milliarden aufzuholen.
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SPAREINLAGEN
JE KOPF DER
BEVÖLKERUNG
JEDES SYMBOL 10 D-MARK
SCHLESWIG HOLSTEIN 29,70
HAMBURG 45,50
NIEDERSACHSEN 44,40
NORDRHEIN-WESTFALEN 43,00
BREMEN 54,00
HESSEN 44,50
WÜRTTEMBERG-BADEN 67,50
BAYERN 39,00
RHEINLAND-PFALZ 54,00
SÜDBADEN 79,00
WÜRTT.-HOHENZOLLERN 74,00
ANSTIEG IN DEN
WESTZONEN SEIT DER
WÄHRUNGSREFORM
IN MILLIARDEN D-MARK
1948
31.7. 0,312
31.8. 0,685
30.9. 0,957
31.10 1,152
30.11. 1,353
31.12. 1,598
1949
31.1. 1,767
28.2. 1,936
31.3 2,107
30.4. 2,22
SUMME DER SPAREINLAGEN
1938 13,6 Mrd.
1949 APRIL 2,2 Mrd
JEWEILS WESTDEUTSCHLD.
[GrafiktextEnde]

DER SPIEGEL 30/1949
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