Oswald Heyduk
Oswald Heyduk, von 1942 bis 1943 Gestapo-Kommissar und Chef der Gestapo-Außenstelle Sokal in Galizien, stand wegen 16fachen Mordes an galizischen Juden vor dem Münchener Schwurgericht. Heyduk wurde zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe und Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte, der Höchststrafe, die laut Bonner Grundgesetz in den Westzonen verhängt werden kann, verurteilt. Der Massenmörder nahm den Gerichtsspruch gelassen lächelnd entgegen.
