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Was war da los, Herr Wenner?

Der US-amerikanische Künstler Kurt Wenner, 49, über einen geglückten Täuschungsversuch

"Drei Tage habe ich an diesem 3-D-Werk für einen britischen Fernsehsender gezeichnet, davor habe ich das Bild aber über Wochen entwickelt, berechnet und skizziert. Die optische Täuschung meiner Bilder ist so groß, dass vorbeilaufenden Touristen ihr Getränk aus der Hand fällt. Sie bleiben abrupt stehen, aus Angst, sie könnten ins Bild fallen. Bei dieser Arbeit im Londoner Bahnhof Waterloo habe ich nicht den Boden selbst bemalt, sondern eine Leinwand, die der Kunde später aufrollen und anderswo plazieren kann. Den Winter über werde ich noch weitere Auftragsarbeiten produzieren. Im Sommer dann will ich wieder das tun, was mir am meisten Spaß macht: auf irgendeiner Piazza in Italien hocken und Renaissance-Motive malen."

DER SPIEGEL 50/2007
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