Was war da los, Herr Szydlowski?
"So merkwürdig es klingt: Sie sehen mich hier bei der Ernte. Gut 20 Stunden Reise von Santiago entfernt liegt mein Arbeitsplatz, die Gletscher Patagoniens. 25 000 Hektar groß ist die Fläche, die ich verwalte. Gegen eine Gebühr darf ich das Schmelzwasser in Flaschen füllen und als Luxusartikel verkaufen. Alternativ würde das Wasser in den Pazifik fließen. Trotzdem hat es sieben Jahre gedauert, bis ich die Erlaubnis der chilenischen Regierung bekam; mit Menschenrechtsorganisationen musste ich mich rumschlagen. Ihr Vorwurf: Während ich mich bereichere, sterben unzählige Menschen weltweit an Wassermangel. Das ist so unsinnig, als wenn man einen Hersteller von Zelten dafür verantwortlich machen würde, dass es Millionen Obdachlose gibt."