Lade Daten...
Inhaltsverzeichnis

Hausmitteilung

Betr.: Titel

Wie soll sie sein, die Superfrau? Auf einige Attribute können Männer sich vielleicht einigen: Eine tolle Ratatouille sollte sie zaubern können, mit iPhone, Chanel No. 5 und Kants kategorischem Imperativ vertraut sein, eine Prise Verruchtheit, dazu eine beachtliche Oberweite, also etwa so, wie es der Hamburger Illustrator Nils Fliegner als Titel für diese SPIEGEL-Ausgabe gezeichnet hat - für die Hälfte der Auflage. Eine solche Superfrau ist allerdings nicht leicht zu finden, und darum geht es in der Titelstory, welche die SPIEGEL-Redakteure Claudia Voigt, 44, und Juan Moreno, 38, recherchiert haben: Die Journalisten, beide selbst lange Zeit Single, wollten beschreiben, wie man lebt in der Vereinzelung, warum manche Zeitgenossen einen Mann, eine Frau fürs Leben finden - und andere nicht. Erste Erkenntnis: "Frauen kommen mit dem Alleinsein besser klar", sagt Voigt. Vom Fluch des hohen Anspruchs bleiben sie allerdings nicht verschont: Ihren Supermann wünschen sie sich mit Geld, Bizeps, einem Ferrari in der Garage und, für den Notfall, Viagra in der Nachttischschublade - so sieht es zumindest Fliegner, der auch das Titelbild für die andere Hälfte der Auflage erstellt hat. Bis aufs Titelbild sind die Ausgaben identisch, vor dem SPIEGEL sind Frauen und Männer gleich, selbstredend (Seite 76).

DER SPIEGEL 45/2010
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGEL-Verlag Rudolf Augstein GmbH & Co. KG.

Dieser Artikel ist ausschließlich für den privaten Gebrauch bestimmt. Sie dürfen diesen Artikel jedoch gerne verlinken.
Unter http://corporate.spiegel.de finden Sie Angebote für die Nutzung von SPIEGEL-Content zur Informationsversorgung von Firmen, Organisationen, Bibliotheken und Journalisten.
Unter http://www.spiegelgruppe-nachdrucke.de können Sie einzelne Artikel für Nachdruck bzw. digitale Publikation lizenzieren.

Inhaltsverzeichnis
Top

© SPIEGEL ONLINE 2013 Alle Rechte vorbehalten