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NATURSCHUTZ

Luftblasen gegen Lärm

Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hält es für möglich, beim Bau von Offshore-Windkraftanlagen die Lärmbelastung deutlich zu reduzieren, um Meerestiere zu schützen. Eine Studie im Auftrag des BfN kommt zu dem Ergebnis, dass es technisch wie wirtschaftlich bereits Lösungen gäbe, die Schallbelastung im Meer unter den Grenzwert von 160 Dezibel zu drücken - gemessen in 750 Meter Entfernung von der Baustelle. Die dem Umweltministerium unterstehende Behörde sorgt sich, dass vor allem Schweinswale Schaden nehmen könnten, wenn die Masten ohne Lärmschutz in den Meeresboden gerammt werden. Junge Wale könnten durch die Schallbelastung von den Muttertieren getrennt werden, und Alttiere könnten taub werden. "Aus Sicht des Naturschutzes ist es nötig, Schallimmissionen in Meeresökosysteme zu vermeiden oder zu verringern", heißt es in der BfN-Studie. Eine Option bestehe darin, die Baustelle mit einem Schleier aus Luftblasen zu umgeben, die einen Teil des Lärms abfangen können.

DER SPIEGEL 31/2011
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