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Briefe

Einreiseverbot aufheben

Nr. 13/2012, Die Mär von der antisyrischen Verschwörung

Die von Todenhöfer zu Syrien festgestellte "gigantische Desinformationskampagne" ließe sich sehr leicht verifizieren: Der Despot von Damaskus müsste dazu lediglich das Einreiseverbot für unabhängige Journalisten aufheben.

Peter Berger, Heiligenhaus (NRW)

Im vergangenen Jahr habe ich Herrn Todenhöfer mehrmals als Videojournalistin nach Syrien begleitet. Vor Ort haben wir Hunderte Gespräche mit den unterschiedlichsten Menschen geführt. Die von Todenhöfer gemachten Aussagen kann ich bezeugen. Zwischenzeitlich wurden einige Aussagen Todenhöfers - für die er hier in Deutschland verhöhnt wurde - auch von Human Rights Watch, der Arabischen Liga und Kofi Annan bestätigt. Bei der Recherche ist Todenhöfer akribisch vorgegangen. Er hat dafür ein hohes Risiko auf sich genommen. Auch im Gespräch mit Assad, bei dem ich anwesend war, hat sich Todenhöfer vehement für Demokratie eingesetzt. Umso verwunderlicher war die Reaktion in Deutschland.

Julia Leeb, München

DER SPIEGEL 15/2012
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