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Raquel Welch,

56, amerikanische Schauspielerin ("Blaubart", "Das älteste Gewerbe der Welt"), muß einen schlimmen Mißerfolg hinnehmen. Der Busenstar spielt in der Verwechslungskomödie "Victor/Victoria" die Titelrolle: eine Frau, die vorgibt, ein Mann zu sein, der wiederum vorgibt, eine Frau zu sein. Bis vor kurzem spielte diesen Part Julie Andrews, von den Maßen her gesehen wesentlich glaubwürdiger als ihre Nachfolgerin Welch. New Yorker Theatergänger meiden seitdem die bis dahin erfolgreiche Broadway-Aufführung. "Als Gott die wunderschöne Welch erschuf", urteilte die new york post zum plötzlichen Besucherschwund, "hatte er mit Sicherheit keinen Mann im Kopf." Und die new york times befand: "Das Stück kann jetzt umbenannt werden in XVictoria/Victoria'."

DER SPIEGEL 28/1997
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