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Claudia Nolte,

30, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und jüngstes Mitglied im Kabinett Kohl, gab eine Probe ihrer nesthäkchenhaften Unbefangenheit. Bei einem Fototermin in ihrem Bonner Büro bat der Fotograf, doch einmal zu zeigen, wie sie sich am Schreibtisch entspanne. Brav verschränkte die Ministerin die Hände hinter dem Kopf und blickte mit leicht geöffnetem Mund in die Kamera. Auch dem Ansinnen des Fotografen, auf dem Schreibtisch zu posieren, folgte die Jungpolitikerin ohne viel Geziere - und schaut nun kokett in die nahe Zukunft, "auf die Vorweihnachtszeit, auf die ich mich so freue".

DER SPIEGEL 46/1996
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