Christine Weiske,
42, Bundessprecherin der Grünen, wehrt sich gegen den Verdacht der Kollaboration mit dem SED-Regime. In einem Beitrag des TV-Magazins "Report Baden-Baden" war die Ost-Berlinerin der "aktiven Mitarbeit" im "kommunistisch gesteuerten Kulturbund" bezichtigt worden. Tatsächlich, so die Grünen-Politikerin, sei sie Mitglied im "Verein der Kleingärtner, Siedler und Kleintierzüchter, Sparte Deutsche Pudel" gewesen, die eine Unterabteilung der zum Kulturbund gehörenden "Gesellschaft für Natur und Umwelt" war. Somit sei, schrieb die Grüne jetzt in einem Brief an ihre Parteifreunde, ihre Pudelhündin mit dem Namen "Farah Diba aus dem Serail" schuld daran, daß ein Fernsehreporter "mich in die Nähe der Stasi rücken darf".
