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Heinz Eggert,

45, christdemokratischer Innenminister von Sachsen und Pastor, verdankt seine Parteizugehörigkeit einem Todesfall. Als im Oktober 1989 in Schwante eine sozialdemokratische Partei, die SDP, Vorläuferin der ostdeutschen SPD, gegründet werden sollte, hatte auch der evangelische Seelsorger und DDR-Oppositionelle aus Oybin sein Kommen zugesagt: "Ich hatte das Gefühl, daß etwas in dieser Richtung passieren mußte, und wollte dabeisein." Doch am Tag der Parteigründung war der Pastor bei der Beerdigung eines Gemeindemitglieds unabkömmlich. "Sonst", sinniert Eggert heute, "wäre ich jetzt in der SPD."

DER SPIEGEL 9/1992
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