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DER SPIEGEL

Gregor von Rezzori

verspottete in satirischen Reportagen und Erzählstücken die deutsche Nachkriegsgesellschaft. Sein größter Erfolg aber war 1953 die Schnurrensammlung "Maghrebinische Geschichten". Der Autor, der auch in Kinofilmen auftrat, galt deshalb lange nur als gefälliger Entertainer. Literarische Anerkennung erwarb er sich mit Romanen wie den "Memoiren eines Antisemiten". Im Frühjahr veröffentlicht der Schöngeist und Genießer seinen Memoirenband "Greisengemurmel". Rezzori, der im Mai 80 wird, lebt mit seiner Frau Beatrice in der Toskana.

DER SPIEGEL 9/1994
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