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Kunst verbindet

"Bild" weiß, wie mit neuentflammten Lieben in deutschen Konzernspitzen umzugehen ist. Das Boulevardblatt enthüllte einst die noch zarten Gefühle zwischen Telekom-Boss René Obermann und ZDF-Talkerin Maybrit Illner. Und "Bild" vermeldete, dass Daimler-Chef Dieter Zetsche die Moderatorin Désirée Nosbusch umgarnte - ebenso exklusiv wie dann ein paar Monate später die Trennung. Eine andere Liaison dürfte dagegen in keinem Springer-Blatt auftauchen, obwohl sie nicht weniger Glamour birgt: Die Rede ist von der Millionärin und Kunstsammlerin Julia Stoschek, 36 (Foto r.), und dem kaum minder reichen und kunstsachverständigen Manager Mathias Döpfner, 50 (Foto M.). Beide haben viel Geld, das sie teilweise in eigenen Museen verbraten, sie in Düsseldorf (vor allem Videoinstallationen, sehr hip), er in Potsdam (Vermischtes, ein bisschen langweilig). Was "Bild" aus so einem Powerpärchen gemacht hätte, mag man sich kaum vorstellen, aber Döpfner ist erstens noch verheiratet und zweitens Konzernchef der Axel Springer AG. Eine Sprecherin des Verlags zeigte sich auf Anfrage wenig überrascht. Das sei doch alles bekannt. Da wolle doch wohl niemand die Moralkeule rausholen? Zudem schicke sich Familie Döpfner gerade an, der Ehe eine zweite Chance zu geben. Zumindest bei "Bild" bekäme die nicht jeder Prominente.

DER SPIEGEL 22/2013
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