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13.05.2012
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Der Partei Die Linke droht eine Spaltung in Ost und West

Der Konflikt über das künftige Führungspersonal droht die Partei Die Linke wieder in Ost und West zu spalten. Am Montag treffen sich sämtliche Landesvorsitzende in Berlin zu einer Krisensitzung. Eine Einigung zwischen den Konkurrenten Dietmar Bartsch und Oskar Lafontaine um den Parteivorsitz ist vorerst gescheitert. Lafontaine, heißt es aus der Führungsspitze, wolle sein eigenes Personal tableau diktieren und seine Kandidatur von der Zustimmung der Partei zu seinen Vorschlägen abhängig machen. Im Ostteil der Partei ist indes der Unmut gewachsen über Lafontaines monatelanges Taktieren; er habe "das Spiel überreizt und der Partei geschadet", heißt es aus dem Vorstand. Als einzige tragfähige Konstruktion, die der kriselnden Partei noch über die Bundestagswahl 2013 helfen könne, gilt eine Doppelspitze aus Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch. Ansonsten drohe wieder ein Zerfall in Ost und West. Wagenknecht habe eine Zusammenarbeit mit Bartsch bisher aber abgelehnt.

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