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05.08.2012
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Kritik an Kubicki - "Personaldebatte zur Unzeit"

Führende FDP-Politiker haben den schleswig-holsteinischen Fraktionschef Wolfgang Kubicki wegen seiner Attacken auf Parteichef Philipp Rösler kritisiert. "Kubicki stachelt die Personaldebatte zur völligen Unzeit an", schimpfte der hessische Justizminister Jörg-Uwe Hahn. Ähnlich sieht es der bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil: "Auch in der Politik ist es das Klügste, man spielt aufs gegnerische Tor." Kubicki hatte gesagt, er sehe im nordrhein-westfälischen Parteichef Christian Lindner den "geborenen neuen Bundesvorsitzenden". Heftigen Widerspruch erfuhr Kubicki auch für seine Aussage, er könne sich auch eine Ampelkoalition mit SPD und Grünen vorstellen. "Wenn ich Herrn Trittin richtig verstanden habe, würde er sich eher am Brandenburger Tor vierteilen lassen, als mit der FDP zu koalieren", kommentiert der baden-württembergische Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke. "Ich glaube nicht, dass die Ampel unmittelbar vor der Tür steht."

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