05.02.2013
Formel 1
Erste Testfahrt, erster Ausfall
Mercedes-Pilot Rosberg: Ein Problem mit der Elektronik
Hamburg - Mit Pannen sind Mercedes und McLaren in die neue Formel-1-Saison gestartet. Beim Auftakt der Testwoche im spanischen Jerez mussten die Boliden von Nico Rosberg und Jenson Button am Dienstag abgeschleppt werden, nachdem sie auf der Strecke liegen geblieben waren.
Mercedes-Pilot Rosberg hatte bis zu seinem Ausfall die bis dahin schnellste Runde absolviert. Ursache für den Ausfall beim tags zuvor vorgestellten Boliden war ein Problem mit der Elektronik, wie Mercedes mitteilte. Zuvor hatte bereits Button seinen McLaren wegen einer defekten Benzinpumpe ungewollt parken müssen.
Die Testfahrten in Jerez dauern noch bis Freitag. Weltmeister Sebastian Vettel wird seinen neuen Red Bull zum ersten Mal am Donnerstag fahren. Vettels Teamkollege Mark Webber und der neue Sauber-Pilot Nico Hülkenberg waren am Dienstagmorgen als erste Fahrer auf der Strecke gewesen.
Unmittelbar vor den Tests am Dienstag hatten die Rennställe Marussia und Caterham ihre neuen Wagen vorgestellt. Von den elf Teams der kommenden Saison hat damit einzig der britische Traditionsrennstall Williams sein neues Auto noch nicht präsentiert. Offen ist noch, wer bei Marussia das Cockpit von Timo Glock übernimmt, der in die DTM gewechselt war. Als Stammfahrer des britisch-russischen Teams steht lediglich Max Chilton aus Großbritannien fest.
Wohl kein Ersatz für gestrichenes New-York-Rennen
Die Formel-1-Saison beginnt am 17. März in Melbourne, in Deutschland fährt die Königsklasse des Motorsports am 7. Juli auf dem Nürburgring. Das letzte Rennen ist am 24. November der Große Preis von Brasilien. Allerdings wird es nicht wie geplant 20 Rennen geben, sondern nur 19, wie Formel-1-Boss Bernie Ecclestone mitteilte.
Es sei jetzt unmöglich, "zu diesem späten Zeitpunkt" noch einen Grand Prix zum Kalender hinzuzufügen, sagte der Brite. Die Lücke war entstanden, nachdem die Grand-Prix-Premiere vor den Toren von New York auf 2014 verschoben worden war. Das Rennen hätte am 21. Juli stattfinden sollen, als Ersatzländer für die Austragung waren unter anderem die Türkei und Portugal im Gespräch.
ham/sid/dpa