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Sport

Formel-1-Team in der Krise

Auto nicht einsatzbereit - Williams verpasst Start der Testfahrten

Im Vorjahr wurde Williams Letzter der Konstrukteurswertung in der Formel 1 - und auch in der neuen Saison droht ein Fehlstart: Das neue Auto "braucht noch etwas Zeit".

DPA

Williams-Auto aus der Vorsaison

Sonntag, 17.02.2019   11:30 Uhr

Das Williams-Team ist zu Beginn der Formel-1-Tests in Barcelona nicht startklar. "Wir brauchen noch etwas Zeit, bis wir so weit sind", wurde Vize-Teamchefin Claire Williams in einer Mitteilung des englischen Rennstalls zitiert.

Die offiziellen Testfahrten für alle Teams beginnen am Montag auf dem Circuit de Catalunya, Williams hofft, am Dienstag einsteigen zu können. Trotz aller Bemühungen sei es nicht gelungen, das neue Auto rechtzeitig fertigzustellen. "Das ist sicher nicht ideal, aber auch nicht das Ende der Welt", sagte Williams.

Allen Teams stehen vor der neuen Saison, die am 17. März in Melbourne beginnt, nur die acht Testtage in Barcelona zur Verfügung. Dann wird es auch erste Erkenntnisse geben, wie die Teams die Regeländerung des Motorsport-Weltverbands Fia umsetzen. Front- und Heckflügel müssen künftig stark modifiziert werden. Die Fia hofft dadurch auf mehr Überholmanöver.

Williams gewann zuletzt im Jahr 2012 ein Formel-1-Rennen

Für Williams ist die aktuelle Entwicklung bitter: Der einst so erfolgreiche Rennstall (sieben Fahrer-WM-Titel, zuletzt Jacques Villeneuve im Jahr 1997) holte in der vergangenen Saison lediglich sieben Punkte und war somit Letzter der Konstrukteurswertung - das Team steckt auch wegen finanzieller Probleme schon länger in der Krise. Der letzte Williams-Sieg datiert aus dem Jahr 2012. Damals hatte Pastor Maldonado in Barcelona gewonnen.

DPA

Präsentation des neuen Williams mit Robert Kubica (zweiter von links)

In diesem Jahr versucht der Rennstall mit Rückkehrer Robert Kubica aus Polen und dem britischen Neuling George Russell (2018 Gewinner der Fia-Formel-2-Meisterschaft) einen Neuanfang. Sie ersetzen den zu Racing Point gewechselten Kanadier Lance Stroll und den Russen Sergej Sirotkin.

Williams hat sein Auto für die Saison 2019 zwar schon präsentiert, dabei handelte es sich jedoch um ein Show-Car. Dieses Auto bestand aus dem Fahrzeug der Vorsaison mit neuem Flügel.

jan/dpa

insgesamt 3 Beiträge
Kalif78 17.02.2019
1. Umwelschonend
Vielleicht dachte da jemand einfach mal an Umweltschutz. Solange solche Veranstaltungen noch laufen, kann ich keine Klimazielwünsche von Regierungen mit ihren tollen Abkommen ernst nehmen. Es Gibt nur 2 möglichkeiten weswegen [...]
Vielleicht dachte da jemand einfach mal an Umweltschutz. Solange solche Veranstaltungen noch laufen, kann ich keine Klimazielwünsche von Regierungen mit ihren tollen Abkommen ernst nehmen. Es Gibt nur 2 möglichkeiten weswegen Rennsport, Globalisierter Sport, und Kreuzfahrten noch erlaubt sind. 1: Es gibt kein Klimawandel durch den Menschengrößenwahn. 2: Der Drops ist gelutscht, wir sind am..., und deswegen Vollgas.
RalfBukowski 17.02.2019
2. Den Niedergang...
...von Williams mitzuerleben ist schon schlimm. Das ist eines der letzten 'Privat'-Teams (naja, so in etwa) und nun hängen sie da ganz hinten - bei der Geschichte wirklich traurig.
...von Williams mitzuerleben ist schon schlimm. Das ist eines der letzten 'Privat'-Teams (naja, so in etwa) und nun hängen sie da ganz hinten - bei der Geschichte wirklich traurig.
supple 17.02.2019
3. @1
Rennsport, wie z.b. die Formel 1 oder due Formel E tragen große teile zur Forschung bei effizientere motoren und Fahrzeuge zu bauen. D.h. durch Rennsport wird u.a. auch die co2 Bilanz verbessert. Das bring natürlich nichts wenn [...]
Rennsport, wie z.b. die Formel 1 oder due Formel E tragen große teile zur Forschung bei effizientere motoren und Fahrzeuge zu bauen. D.h. durch Rennsport wird u.a. auch die co2 Bilanz verbessert. Das bring natürlich nichts wenn man auf die effizientere Technik eine Tonne und die Bezeichnung SUV draufklatscht, aber das ist ein Gesellschaftliches Problem und keines des Rennsports.

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