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Borussia Dortmund

Peter Bosz unterschreibt Zwei-Jahres-Vertrag beim BVB

Er kommt von Ajax Amsterdam: Der Niederländer Peter Bosz ist neuer Trainer von Borussia Dortmund. Beim BVB beerbt er Thomas Tuchel, der den Klub nach dem gewonnenen Pokalfinale verlassen musste.

imago/ VI Images

Peter Bosz

Dienstag, 06.06.2017   16:12 Uhr

Borussia Dortmund hat einen neuen Trainer gefunden. Der Niederländer Peter Bosz beerbt Thomas Tuchel als Chefcoach. Das bestätigte der BVB am Dienstag. Zuvor hatten das Fußballfachmagazin "Kicker" und die "Bild"-Zeitung davon berichtet. Bosz unterschrieb in Dortmund einen Zwei-Jahres-Vertrag bis zum 30. Juni 2019.

Bosz kommt von Ajax Amsterdam und hatte mit dem Klub in der abgelaufenen Saison das Finale der Europa League erreicht, war dort aber Manchester United unterlegen. In der Liga wurde er Zweiter hinter Feyenoord Rotterdam. Der 53-Jährige hatte in der Endphase seiner aktiven Laufbahn 1998 kurz bei Hansa Rostock unter Vertrag gestanden, er spricht fließend deutsch und steht für eine offensive Spielweise.

Ende vergangener Woche hatte Dortmunds Wunschkandidat Lucien Favre beim BVB abgesagt, nachdem er keine Freigabe von seinem Arbeitgeber OGC Nizza erhalten hatte. Für Bosz muss der BVB angeblich eine Ablöse an Ajax zahlen. Bosz' Vertrag in Amsterdam hatte noch eine Laufzeit bis 2019.

Dortmund hatte sich trotz des Siegs im DFB-Pokal von seinem Trainer Tuchel getrennt. Das Verhältnis des Coaches zur Klubspitze um Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke war zerrüttet.

bka/sid

insgesamt 65 Beiträge
gammoncrack 06.06.2017
1. Eine gute Entscheidung.
Bosz steht für offensiven Fussball, also dem, war der Mannschaftszusammensetzung entspricht. Wenn diser Trainer auch die Defensive, auch mit Hilfe der Neukäufe, in den Griff bekommt, kann der Verein auf eine erfolgreiche [...]
Bosz steht für offensiven Fussball, also dem, war der Mannschaftszusammensetzung entspricht. Wenn diser Trainer auch die Defensive, auch mit Hilfe der Neukäufe, in den Griff bekommt, kann der Verein auf eine erfolgreiche CL-Runde und neue Saison hoffen. Ich drücke ihm auf jeden Fall alle Daumen.
kaiservondeutschland 06.06.2017
2. Watzke muss liefern
Wenn das nicht klappt, ist Watzke dran. Die Alternative zur Trennung von Tuchel wäre eine Trennung von Watzke und Konsorten gewesen, m.E. die bessere Lösung.
Wenn das nicht klappt, ist Watzke dran. Die Alternative zur Trennung von Tuchel wäre eine Trennung von Watzke und Konsorten gewesen, m.E. die bessere Lösung.
14199 06.06.2017
3.
Na dann ab in die Mittelmäigkeit, schade eigentlich.
Na dann ab in die Mittelmäigkeit, schade eigentlich.
maximillian64 06.06.2017
4. Verlegensheitsanstellung
Chefs und Leitunsgremien denken immer das Mitarbeiter Ersetzbar sind. Mag zwar sein das gute Fussballlehrer sich um den Posten kabbeln, aber ich habe den Eindruck das Hire und Fire mehr Schaden als Nutzen bringt. Speziell auch [...]
Chefs und Leitunsgremien denken immer das Mitarbeiter Ersetzbar sind. Mag zwar sein das gute Fussballlehrer sich um den Posten kabbeln, aber ich habe den Eindruck das Hire und Fire mehr Schaden als Nutzen bringt. Speziell auch hier beim BVB. Statt gestaerkt aus einer Krise zu kommen machen sich es (alle) Beteiligten nach Schema "F" einfach. Feuern und neu anstellen und mit dem Mitarbeiter geht immer Identitaet, Know How und viel Routine. Besonders fatal wenn dann der Wunschnachfolger Favre nicht kommen darf und man sich die Zweite Wahl holen muss. Ich denke wenn nicht irgendwann rauskommt das Tuchel silberne Löffel beim BVB geklaut hat (unvwahrscheinlich) hatt der BVB einen Niete gezogen und Tuchel nach dem Urlaub Zeit sich Angebote der Europäischer Top - Clubs anzusehen.
Oihme 06.06.2017
5. Konsorten?
Und welche Probleme, die Tuchel mit den sonstigen Vereinsmitarbeitern und der Mannschaft hatte, wären durch den Rücktritt Watzkes beseitigt gewesen?
Zitat von kaiservondeutschlandWenn das nicht klappt, ist Watzke dran. Die Alternative zur Trennung von Tuchel wäre eine Trennung von Watzke und Konsorten gewesen, m.E. die bessere Lösung.
Und welche Probleme, die Tuchel mit den sonstigen Vereinsmitarbeitern und der Mannschaft hatte, wären durch den Rücktritt Watzkes beseitigt gewesen?
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