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22.02.2012
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Reumütiger Argentinier

Skandal-Profi Tévez sagt sorry

Fußballprofi Tévez: "Fußballspielen für Manchester City"
REUTERS

Fußballprofi Tévez: "Fußballspielen für Manchester City"

Er hat die magischen Worte gesprochen: Nach einer öffentlichen Entschuldigung steht Carlos Tévez vor einer Rückkehr in den Kader von Manchester City. Der umstrittene Stürmer hatte seinen Club zuvor monatelang an der Nase herumgeführt.

Hamburg - Jetzt also mal wieder Fußball: Nach einem monatelangen Possenspiel hat sich Manchester Citys Skandalprofi Carlos Tévez nun doch öffentlich entschuldigt. Sein Wunsch sei es, sich nun auf "Fußballspielen für Manchester City zu konzentrieren", ließ der Argentinier auf der Internetseite des Premier-League-Clubs mitteilen. Außerdem wird er die Beschwerde gegen seine Geldstrafe zurückziehen.

ManCity hatte von Tévez letzten Endes wegen "groben Fehlverhaltens" eine Strafe von umgerechnet 1,4 Millionen Euro gefordert. Zuletzt war Tévez unerlaubt drei Monate in seiner Heimat gewesen. Nun stehen die Chancen des 28-Jährigen auf eine Rückkehr in den Kader des Tabellenersten wieder gut.

City-Trainer Roberto Mancini hatte dem Stürmerstar eine Begnadigung in Aussicht gestellt. "Der Club hat kein Problem mit ihm, es hängt an ihm", so der Italiener, der seit Monaten eine Entschuldigung gefordert hatte. "Ich werde immer seine Hand schütteln und vergebe allen Menschen."

Die Posse um Tévez begann Ende September 2011, als er sich im Champions-League-Spiel beim FC Bayern München geweigert hatte, einwechseln zu lassen. Seitdem hat der Nationalspieler keine Partie mehr für City absolviert, das Verhältnis zu seinem Trainer galt als zerstört. "Wie einen Hund" habe Mancini ihn behandelt, ließ Tévez erst kürzlich mitteilen.

Tévez wurde von seinem Club zu Strafen in Millionenhöhe verdonnert, unter anderem für seinen lustlosen Auftritt in München. Im Winter war ein Wechsel gescheitert. Clubs wie Inter und AC Mailand sowie Paris Saint-Germain sollen interessiert gewesen sein.

chp/dpa

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insgesamt 8 Beiträge
1. Bauernbub im Geldregen ...
stefanbodensee 22.02.2012
Wenn ich mir die 'vorteilhafte' Aufnahme von ihm zu diesem Artikel anschaue, dann dürfte schnell klar sein, was das Problem vieler dieser Herren ist. Sie kommen aus einfachsten Verhältnissen, werden irgendwann mit Geld [...]
Wenn ich mir die 'vorteilhafte' Aufnahme von ihm zu diesem Artikel anschaue, dann dürfte schnell klar sein, was das Problem vieler dieser Herren ist. Sie kommen aus einfachsten Verhältnissen, werden irgendwann mit Geld zugeschüttet und wissen dann nicht mehr, wie ihnen der Kopf steht. Tief drin werden sie wohl immer die Jungs bleiben, die Heim zu Mammi wollen und entsprechend buben- und marottenhaft ist dann auch ihr Verhalten. Trotzig, proletenhaft, durchgeknallt ! Aber der Fußball vergibt ja soooo viel, da kommts auf eine Slumdiva mehr oder weniger auch nicht mehr an ! :-)
2. ....
jujo 22.02.2012
Sehe ich auch so, man sollte, das Geld dem Zugriff der "Berater = Schmarotzer" entziehen es auf ein abgesichertes Treuhandkonto legen, den Jungs ein Taschengeld geben und wenn sie dann "erwachsen" sind [...]
Zitat von stefanbodenseeWenn ich mir die 'vorteilhafte' Aufnahme von ihm zu diesem Artikel anschaue, dann dürfte schnell klar sein, was das Problem vieler dieser Herren ist. Sie kommen aus einfachsten Verhältnissen, werden irgendwann mit Geld zugeschüttet und wissen dann nicht mehr, wie ihnen der Kopf steht. Tief drin werden sie wohl immer die Jungs bleiben, die Heim zu Mammi wollen und entsprechend buben- und marottenhaft ist dann auch ihr Verhalten. Trotzig, proletenhaft, durchgeknallt ! Aber der Fußball vergibt ja soooo viel, da kommts auf eine Slumdiva mehr oder weniger auch nicht mehr an ! :-)
Sehe ich auch so, man sollte, das Geld dem Zugriff der "Berater = Schmarotzer" entziehen es auf ein abgesichertes Treuhandkonto legen, den Jungs ein Taschengeld geben und wenn sie dann "erwachsen" sind ihnen den Zugriff überlassen und hoffen, das sie dann klarkommen. Eine andere Lösung könnte sein, das sich die Vereine, Länder übergreifend, einig sind, so ein Verhalten zu sanktionieren, in dem man die Burschen sperrt (black listed) und sie nicht woanders unterschlüpfen lässt und die Spielchen von neuem beginnen.
3. Gier ...
stefanbodensee 22.02.2012
Ach, unser Wunschdenken nach logisch konsequenten Maßnahmen und die Geldgier der Ligen/FIFA werden wohl nie zusammenpassen, Gier frisst halt nun mal Verstand, das ist wohl schon seit den Neanderthalern so ... ;-)
Zitat von jujoEine andere Lösung könnte sein, das sich die Vereine, Länder übergreifend, einig sind, so ein Verhalten zu sanktionieren, in dem man die Burschen sperrt (black listed) und sie nicht woanders unterschlüpfen lässt und die Spielchen von neuem beginnen.
Ach, unser Wunschdenken nach logisch konsequenten Maßnahmen und die Geldgier der Ligen/FIFA werden wohl nie zusammenpassen, Gier frisst halt nun mal Verstand, das ist wohl schon seit den Neanderthalern so ... ;-)
4. viel besser...
rettungsschirm 22.02.2012
man lässt einfach diese Proleten nicht mehr spielen und verlangt mindestens einen Hochschulabschluss oder ein gutes Elternhaus ;)
Zitat von stefanbodenseeWenn ich mir die 'vorteilhafte' Aufnahme von ihm zu diesem Artikel anschaue, dann dürfte schnell klar sein, was das Problem vieler dieser Herren ist. Sie kommen aus einfachsten Verhältnissen, werden....
man lässt einfach diese Proleten nicht mehr spielen und verlangt mindestens einen Hochschulabschluss oder ein gutes Elternhaus ;)
5. Tolle Idee....
ISTQB 22.02.2012
und der wöchentliche Spielplan reduziert sich auf 6 Mannschaften á 5 Spieler? Die Zahl an richtig intelligenten Kickern kann man an einer Hand abzählen. Man muß sich nur mal die Interviews Woche für Woche zu Gemüte führen. Daß [...]
Zitat von rettungsschirmman lässt einfach diese Proleten nicht mehr spielen und verlangt mindestens einen Hochschulabschluss oder ein gutes Elternhaus ;)
und der wöchentliche Spielplan reduziert sich auf 6 Mannschaften á 5 Spieler? Die Zahl an richtig intelligenten Kickern kann man an einer Hand abzählen. Man muß sich nur mal die Interviews Woche für Woche zu Gemüte führen. Daß diese Elite des Sports dabei nicht ihren eigenen Namen in die Kameras tanzt, ist schon fast ein glücklicher Umstand.

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