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24.02.2012
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Kurzpässe

Top-Clubs boykottieren Fifa-Meeting, Arschawin zurück zu Zenit

AFP

Russischer Nationalspieler Arschawin: Wechsel nach Russland

Europas Top-Clubs wollen nicht mit der Fifa über Veränderungen des Rahmenterminkalenders sprechen. Andrej Arschawin spielt künftig wieder für Zenit St. Petersburg. Und: Shinji Kagawa von Borussia Dortmund kann gegen Hannover 96 spielen.

Hamburg - Für Andrej Arschawin ist sein Ausflug in die Premier League vorerst beendet. Der Kapitän der russischen Nationalmannschaft kehrt vom FC Arsenal zurück zu Zenit St. Petersburg. Zenit erklärte auf seiner Homepage, dass die Vereinbarung mit Arsenal bis Juni 2012 gelte. In Russland waren Transfers bis einschließlich Freitag möglich. Der 30-Jährige war im Januar 2009 für knapp 16 Millionen Euro nach London gewechselt. Nach einem guten Start war Arschawin wegen schwacher Leistungen zunehmend in die Kritik geraten. Zuletzt war er nur noch in Arsenals Reserveteam eingesetzt worden. In seiner alten Heimat will er wieder in Form kommen, um eine entscheidende Rolle in Russlands Team bei der EM im Juni in Polen und der Ukraine zu spielen.

Die Vereinigung europäischer Fußball-Clubs Eca hat eine Einladung des Weltverbandes Fifa zu Gesprächen über Veränderungen des Rahmenterminkalenders abgelehnt. Die Vereinigung vertritt mehr als 200 Profi -Clubs, unter anderem den FC Bayern, den FC Chelsea und Real Madrid. "Wir haben mit der Uefa gesprochen und stehen kurz vor einer Einigung. Gespräche mit der Fifa waren zuletzt aber sehr enttäuschend, wir haben daher entschieden, vorerst kein Fifa-Meeting mehr zu besuchen", sagte Eca-Sprecher Marc Schmidgall.

Dortmunds Shinji Kagawa gibt früher als erwartet sein Comeback. Der japanische Nationalspieler zog sich in der Vorwoche einen Außenbandanriss im linken Sprunggelenk zu und sollte ursprünglich mindestens zwei Wochen pausieren. Nun wird der 22-Jährige aber am Sonntag gegen Hannover 96 (17.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) wieder in der Startelf stehen.

Das ehemalige Fifa-Exekutivmitglied Amos Adamu ist mit seinem Einspruch gegen die Suspendierung durch den Weltverband gescheitert. Der Internationale Sportgerichtshof Cas wies den Antrag des Nigerianers auf Aufhebung der Dreijahressperre zurück. Auch die Geldstrafe in Höhe von 10.000 Schweizer Franken bleibt bestehen. "Die Cas-Entscheidung unterstreicht erneut die Null-Toleranz-Richtlinie der Fifa und die klare Haltung gegen jeden Verstoß gegen den Fifa-Ethikcode", teilte der Weltverband nach dem Urteil mit. Adamu war von der Fifa-Ethikkommission im Vorfeld der WM-Vergabe für die Turniere 2018 und 2022 Bestechlichkeit vorgeworfen worden.

Johan Cruyff wird neuer Berater beim mexikanischen Club Chivas Guadalajara. "Mit seiner Ankunft werden wir unsere Entwicklung weiter beschleunigen, um in einigen Jahren einer der besten Vereine der Welt zu sein", teilte der elfmalige mexikanischen Meister auf seiner Internetseite mit. Zuvor war der Vize-Weltmeister von 1974 als Aufsichtsratmitglied von Rekordmeister Ajax Amsterdam tätig. Dabei hatte er durch einen juristischen Beschluss die Einstellung von Ex-Bayern-Trainer Louis van Gaal als Direktor verhindert.

Der 1. FFC Frankfurt wird auch in der kommenden Saison von Sven Kahlert trainiert. Der 41-Jährige verlängerte seinen Vertrag beim DFB-Pokalsieger bis 2013. Kahlert kam vor der Saison 2009/2010 als Assistenztrainer zum 1. FFC und wurde bereits nach dem vierten Spieltag zum Chef befördert.

Der englische Erstligist Wolverhampton Wanderers hat seinen bisherigen Interimstrainer Terry Connor bis Saisonende zum Chefcoach befördert. Der 49-Jährige folgt dem in der Vorwoche entlassenen Mick McCarthy. Connor hatte die Betreuung der "Wölfe" nach der 1:5-Pleite gegen West Bromwich Albion übernommen. Seinen Einstand als Chef-Trainer gibt Connor am Samstag im Punktspiel bei Newcastle United.

sek/leh/dpa/sid

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