24.02.2012
Bayern-Star Robben
"Einige Medien führen Krieg gegen mich"
Bayern-Profi Robben: "Die Situation ist sehr schwierig"
Hamburg - Der schweigende Holländer spricht: Nach dem Spiel in Basel wollte Arjen Robben nicht mit den deutschen Medien reden, nun hat er sich nun in seiner Heimat geäußert. "Da sind einige Zeitungen (in Deutschland, Anm. der Red.), die alle zwei Monate beschäftigt sind, einen kleinen Krieg gegen mich zu führen", sagte der 28-Jährige dem niederländischen TV-Sender "Sport1".
"Das ist etwas Persönliches. Ich will da nicht alle über einen Kamm scheren, aber das ist schon traurig", sagte Robben, der beim wieder in die Startelf der Bayern zurückgekehrt war. "Die Situation ist sehr schwierig. Ich bin zurückgekommen von einer schweren Verletzung, spiele dann drei Spiele und schon wird wieder gegen mich ausgeholt. Als ich mich wieder gut gefühlt habe, wurde ich wieder unterbrochen."
Bayern-Trainer Jupp Heynckes hatte seit dem Anfang Februar auf der rechten Außenbahn stets Thomas Müller den Vorzug vor Robben gegeben. Auch damit Toni Kroos im zentralen offensiven Mittelfeld spielen kann, wo zuvor Müller eingesetzt wurde.
"Darüber habe ich auch mit dem Trainer gesprochen, aber darüber werde ich nichts verraten", sagte Robben. Heynckes hatte den Wechsel zuvor mit seinem "Bauchgefühl" begründet und bestätigt, dass den Niederländer die Reservistenrolle gewurmt hat. "Arjen hat es professionell, aber enttäuscht aufgenommen", sagte der 66-Jährige damals.
Offen ist, ob die erneute Diskussion um seine Person die geplante Vertragsverlängerung in München gefährdet. Mitte Januar hieß es noch, eine Verlängerung seines bis 2013 laufenden Kontrakts sei Zudem haben die Bayern mit Xherdan Shaqiri bereits einen verpflichtet.
leh