07.05.2012
Kritik auf Twitter
Babel beleidigt Schiedsrichter Kinhöfer
Hoffenheim-Stürmer Babel: Rote Karte von Schiedsrichter Kinhöfer
Hamburg - Wegen eines Eintrags bei Twitter hat der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes ein Ermittlungsverfahren gegen Ryan Babel eingeleitet. Das teilte der DFB mit. Hoffenheims Stürmer stehe unter Verdacht, sich nach seiner umstrittenen Gelb-Roten Karte bei der Niederlage am Samstag bei Hertha BSC (1:3) über seinen offiziellen Twitter-Kanal unsportlich gegenüber Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer geäußert zu haben.
"I don't know, the ref was on drugs" ("Ich weiß nicht, der Referee war auf Drogen") war dort als Antwort auf eine Bemerkung eines Users zu lesen. Deshalb hat der Kontrollausschuss den Spieler jetzt zu einer zeitnahen Stellungnahme aufgefordert. Danach werde das Gremium über den Fortgang des Verfahrens entscheiden.
Babel hatte bei seinem damaligen Verein FC Liverpool im Januar 2011 schon einmal Ärger wegen eines ähnlichen Falls. Er hatte im Januar 2011 ein Foto von Schiedsrichter Howard Webb im Trikot von Manchester United auf seiner Twitterseite veröffentlicht. Babel fühlte sich von dem WM-Referee bei der Pokalpleite gegen ManUnited verpfiffen. Der englische Verband (FA) sprach daraufhin eine Geldstrafe in Höhe von knapp 12.000 Euro aus. Später entschuldigte sich der niederländische Nationalspieler für seine Aktion.
leh/dpa/sid