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23.05.2012
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Relegationsspiel in Düsseldorf

Hertha will Bundesgerichtsurteil akzeptieren

Hertha-Anwalt Schickhardt: Verein will Bundesgerichtsurteil akzeptieren
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Hertha-Anwalt Schickhardt: Verein will Bundesgerichtsurteil akzeptieren

Hertha BSC will nach dem Urteil des Bundesgerichts zum Relegtionsspiel nicht mehr vor ein Schiedsgericht ziehen. Das hat der Anwalt des Vereins jetzt mitgeteilt. Derweil ist der Ordnungsdienst von Fortuna Düsseldorf überzeugt, "keine konkreten Fehler" gemacht zu haben.

Hamburg - Der Anwalt von Hertha BSC, Christoph Schickhardt, hat angekündigt, dass der Verein die Entscheidung des Bundesgerichts des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zum Relegationsspiel gegen Fortuna Düsseldorf (2:2) am Freitag akzeptieren möchte. Damit wäre die Gefahr eines langwierigen Verhandlungsmarathons gebannt, die Bundesliga könnte sich endgültig in die Sommerpause verabschieden. "Wir akzeptieren die Autorität der Sportgerichtsbarkeit. Damit ist der Instanzenzug innerhalb des DFB endgültig abgeschlossen", sagte Schickhardt.

Zugleich geht der Anwalt davon aus, dass der Urteilseinspruch Herthas diesmal akzeptiert werde: "Ich sitze an der Berufungsbegründung, und wir haben dort gute, intakte Chancen. Dieses Urteil kann so keinen Bestand haben", sagte Schickhardt. Der Verein habe stichhaltige Gründe, gegen die Entscheidung vorzugehen.

Das DFB-Sportgericht hatte am Montag in erster Instanz den Einspruch der Berliner gegen die Spielwertung abgewiesen. In der Verhandlung vor dem Bundesgericht am Freitag ab 12.30 Uhr will Hertha nun Verfahrensfehler mit Hilfe von Videoaufzeichnungen nachweisen. Die Sequenzen waren vom Sportgericht nicht als Beweismittel zugelassen worden.

Fortuna-Ordnungsdienst weist Anschuldigungen zurück

Unterdessen ist der Ordnungsdienst von Fortuna Düsseldorf überzeugt, beim skandalösen Relegationsspiel am 15. Mai keine konkreten Fehler gemacht zu haben. "Ich kann keine erkennen", sagte Michael Lindemann, Chef des Sicherheitsdienstes im Düsseldorfer Stadion. Es sei allerdings "völlig normal", dass man sich jetzt überlege, welche Lehren man für die Zukunft aus diesem Vorfall ziehen könne.

Der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts, Hans Lorenz, hatte für die Ausschreitungen auf dem Platz ein "totales Versagen" des Düsseldorfer Sicherheitskonzepts verantwortlich gemacht. Lindemann versuchte, die Situation zu erklären: "Nach dem 2:1 für Fortuna war mindestens die Hälfte unserer Ordner mit den Hertha-Fans beschäftigt. Aus deren Block flog bis zu einem Dutzend Bengalos gleichzeitig auf den Platz. Deshalb war vor den anderen Blöcken weniger Personal."

Es seien laut Sicherheitschef Lindemann rund 900 Einsatzkräfte im Stadion gewesen - 200 mehr als bei normalen Spielen. Aus Sicherheitsgründen seien die Fans nicht in ihre Blöcke zurückgedrängt worden. "Die Gefahr ist dann zu groß, dass Menschen wie bei der Loveparade eingequetscht und schwer verletzt werden", sagte Lindemann.

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Fortuna-Fans

Nach den jüngsten Ausschreitungen bei Fußballspielen haben verschiedene Politiker und Funktionäre höhere Sicherheitsvorkehrungen in den Stadien gefordert. Auf Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC werden aller Wahrscheinlichkeit hohe Geldstrafen zukommen.

In der Nachspielzeit des Relegationsspiels waren rund 1500 Zuschauer vorzeitig auf den Platz gestürmt, weil sie das Spiel bereits für beendet hielten. Die Partie war für rund 20 Minuten unterbrochen worden, bevor Schiedsrichter Wolfgang Stark sie wieder abpfiff.

Unterdessen hat die Staatsanwaltschaft weitere Verfahren gegen Zuschauer wegen der Verwendung von Leuchtkörpern und Beschädigungen im Stadion eingeleitet worden. In dem Zusammenhang werde auch gegen zwei Spieler von Fortuna ermittelt, hieß es in einer Mitteilung. Ein Sonderdezernat ist mit sämtlichen Ermittlungen befasst. "Das ist völlig in unserem Sinne. Schließlich geht es auch darum, die Täter regresspflichtig zu machen und mögliche Stadionverbote auszusprechen", sagte Fortunas Geschäftsführer Paul Jäger.

psk/sid

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insgesamt 27 Beiträge
1. optional
eldani 23.05.2012
ach quatsch, die klagen sich durch bis zum EuGh für Menschenrechte, ...
ach quatsch, die klagen sich durch bis zum EuGh für Menschenrechte, ...
2.
alexbln 23.05.2012
der ordnungsdiesnt von düsseldort scheint im karneval zu sein- närrisch das ganze oder so? der anwalt , sagt " wenn nichts außergewöhnliches passiert". außergewöhnlich wäre wenn hertha nicht recht bekommt- alle [...]
der ordnungsdiesnt von düsseldort scheint im karneval zu sein- närrisch das ganze oder so? der anwalt , sagt " wenn nichts außergewöhnliches passiert". außergewöhnlich wäre wenn hertha nicht recht bekommt- alle fakten und video und fotobeweise sind eindeutig. das ist das gute an handys und deren fähigkeit auch videos aufzunehmen- die ganzen beweise vom spiel sind gesichert und sie zeigen weit weit mehr als die fernsehbilder. die "gute" fortuna kann einpacken und soll froh sein wenn sie überhaupt die chance auf ein wiederholungsspiel bekommt. normal wäre wertung für hertha. und die bilder entlarven auch die ganze mär von den angeblich nur friedlichen feierfans die aufs feld gestürmt sind.
3. .
Andr.e 23.05.2012
Und heut wie gestern bleibt mir wieder nur zu sagen: Sie schießen übers Ziel hinaus. Es ist ermutigend zu wissen, dass Sie, mit Schaum vorm Mund, keinen Einfluss auf die Gerichtsentscheidung haben werden. Einlassend auf ihr [...]
Zitat von alexblnder ordnungsdiesnt von düsseldort scheint im karneval zu sein- närrisch das ganze oder so? der anwalt , sagt " wenn nichts außergewöhnliches passiert". außergewöhnlich wäre wenn hertha nicht recht bekommt- alle fakten und video und fotobeweise sind eindeutig. das ist das gute an handys und deren fähigkeit auch videos aufzunehmen- die ganzen beweise vom spiel sind gesichert und sie zeigen weit weit mehr als die fernsehbilder. die "gute" fortuna kann einpacken und soll froh sein wenn sie überhaupt die chance auf ein wiederholungsspiel bekommt. normal wäre wertung für hertha. und die bilder entlarven auch die ganze mär von den angeblich nur friedlichen feierfans die aufs feld gestürmt sind.
Und heut wie gestern bleibt mir wieder nur zu sagen: Sie schießen übers Ziel hinaus. Es ist ermutigend zu wissen, dass Sie, mit Schaum vorm Mund, keinen Einfluss auf die Gerichtsentscheidung haben werden. Einlassend auf ihr Spiel sei nur so viel gesagt, dass ich einen Spielabbruch in der 60. Minute mit anschließender 2 : 0 - Wertung für die Düsseldorfer als gerecht empfunden hätte. Was diese so genannten Fans dort veranstaltet haben, war alles andere als Spieltauglich.
4. Schlecht beraten
henkeltopf 23.05.2012
Hertha scheint durch ihren Anwalt äußerst schlecht beraten zu sein: Zu erst kommt die Hertha nach der Spielunterbrechung und Anwaltstelefonat zurück aufs Feld. Wären sie einfach nach hause gefahren, hätten sie heute bessere [...]
Hertha scheint durch ihren Anwalt äußerst schlecht beraten zu sein: Zu erst kommt die Hertha nach der Spielunterbrechung und Anwaltstelefonat zurück aufs Feld. Wären sie einfach nach hause gefahren, hätten sie heute bessere Karten. Und jetzt wird auch noch vollmundig verkündet, das nächste Urteil zu akzeptieren. Da reiben sich die Richter und der DFB doch die Hände: Die Klage von Hertha jetzt noch einmal abschmettert, und es herrscht Ruhe. Seltsam, wer sich alles so Anwalt schimpft und abertausende Euro für so eine schlechte Arbeit kassiert.
5.
deccpqcc 23.05.2012
kennt man. "wir werden jedes urteil aktzeptieren" (ausser es gefällt uns nicht)
Zitat von sysopHertha BSC will nach dem Urteil des Bundesgerichts zum Relegtionsspiel nicht mehr vor ein Schiedsgericht ziehen. Das hat der Anwalt des Vereins jetzt mitgeteilt. Derweil ist der Ordnungsdienst von Fortuna Düsseldorf überzeugt, "keine konkreten Fehler" gemacht zu haben. Hertha BSC will Urteil des Bundesgerichts zur Relegation akzeptieren - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,834660,00.html)
kennt man. "wir werden jedes urteil aktzeptieren" (ausser es gefällt uns nicht)

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