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11.06.2012
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Wettskandal-Prozess in Bochum

Geständnis durch früheren Fußballprofi

Akte im Fall Sapina: Erstes Geständnis
DPA

Akte im Fall Sapina: Erstes Geständnis

Im Prozess gegen Milan Sapina und fünf weitere mutmaßliche Wettbetrüger hat es ein erstes Geständnis gegeben. Ein ehemaliger Profi-Fußballer hat erklärt, Spiele seines damaligen belgischen Vereins UR Namur verschoben zu haben.

Hamburg - Im Bochumer Wettskandal-Prozess hat es ein erstes Geständnis gegeben. Der frühere Profi-Fußballer B. gab zu, in der Saison 2008/2009 mehrere Spiele seines damaligen belgischen Vereins UR Namur verschoben zu haben. Dafür habe er 500 bis 1000 Euro von der Wettmafia erhalten. Betroffen seien unter anderem die Partien gegen Antwerpen und Olympic Charleroi.

Der ebenfalls angeklagte Milan Sapina, Besitzer des "Café King" in Berlin, hat sich vor dem Bochumer Landgericht noch nicht zu den Vorwürfen geäußert. Den insgesamt sechs Angeklagten wird vorgeworfen, an der Manipulation von 35 Fußballspielen beteiligt gewesen zu sein.

Milan Sapinas Bruder Ante war vom Bochumer Landgericht im Mai 2010 zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Gegen das Urteil haben sowohl Ante Sapina als auch die Staatsanwaltschaft Revision beim Bundesgerichtshof eingelegt, über die bislang aber noch nicht entschieden wurde.

jar/dpa

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